Veröffentlicht am 14. August 2017 In Urheiligtum

Schönstatt, verjüng dich!

URHEILIGTUM, Juan Barbagallo – Führerschule •

Nicht jeden Tag lernt man ein neues Heiligtum kennen… es sei denn, man ist in der internationalen Führerschule.

Vier Wochen waren wir zwanzig zusammen, und ehrlich gesagt ist die Zeit viel zu schnell vergangen. Tag für Tag, Heiligtum für Heiligtum, mit jedem Witz, Scherz und Gespräch wurde aus uns eine Gemeinschaft. Wir haben uns im Gebet und im Diskutieren über Neoliberalismus, Sozialismus und das unglaubliche Essen der Marienschwestern geschult. Beim Reden über die Ungereimtheiten in der Kirche und wie sehr wir all das lieben, was Kirche ist. Indem wir singend und schreiend die Züge und Busse zu Orten der Evangelisierung gemacht haben – irgendwie -. Die Bindungen wurden erlebbar beim gemeinsamen Essen, auf den Durststrecken, mit den Freundinnen, und die Gemeinschaft wurde real in der Eucharistiefeier und beim Fußball, in einem einzigen Monat, der verschwunden ist, haben wir etwas geschaffen, das bleibt.

Wir stellen uns der Mission

Soll niemand sagen, dass Schönstatt nicht weitergeht. Soll niemand sagen, dass wir nur Form sind. In diesem Monat haben wir Bündnis gelebt, haben wir gemeinsam gelebt und vertraut, haben wir diesen Gott gespürt, der in der Tiefe spricht und in der Welt laut redet, und wir haben es zusammen getan, aus sechs so unterschiedlichen Ländern und voll und ganz eins.

Wir suchten desn Geist der Gründergeneration in unserer Geschichte und wollen, dass unser Einsatz so real ist wie diese Worte. Wenn Schönstatt Antwort für die Welt sein kann, dann stellen wir uns dieser Mission, wollen wir Teil dieser großen Familie sein, alles verbinden, alle, alles, was wir können, und das ist im Alltag weiß Gott eine riesige Aufgabe, wo man auf einmal auch wieder die Routine erleben wird und alles zu einem „Ja, aber nicht wirklich“ wird, zu einem „Das liegt mir nicht“ oder „Ich habe keine Zeit“.

Heute sagt uns unsere Überzeugung nur, dass all das sich wie von selbst regeln wird, wenn wir nur Gottes Reich suchen, seine Wahrheit, und da sind wir, erfüllt von dem Wunsch, immer freier zu werden, immer mehr zu lernen und immer neu die Welt zu entzünden, diese alte Welt, die in jedem geboren und neugeboren wird.

Original: Spanisch, 9.8.2017. Übersetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

Die zwanzig: ein kleines Lateinamerika im Schatten des Urheiligtums

 

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