Veröffentlicht am 1. August 2017 In Urheiligtum

Drei Priester, drei Länder, eine Erfahrung von Belmonte und Schönstatt

INTERNATIONAL, P. Esteban Casquero •

Am 10. Juli kommen wir im Internationalen Zentrum Belmonte-Roma an,  Pfr. Alejandro Zelaya (Argentinien); Pfr. Rodrigo da Rosa Cabrera (Brasilien) und ich (Pfr. Esteban Casquero (Argentinien), zusammen mit unserem Ausbilder P. Pfr. Adrián González Ibarra (Chile). Dazu kamen einige Mitbrüder aus Burundi, die zusammen mit ihrem Ausbilder zur gleichen Zeit dort waren, wie wir für die sogenannte Intensivzeit unseres Institutes der Schönstatt-Diözesanpriester in der Vorbereitung auf den unbefristeten Vertrag mit der Gemeinschaft und andere vertragliche Verlängerungen.

Die Zeit in Rom verging im Flug. Gott und die Gottesmutter schenkten uns heiße Tage in der Stadt Rom, voller Spiritualität und intensivem Kontakt mit „unser aller Heiligtum“ in Belmonte.

Nach 10 Jahren der Ausbildung in Schönstatt und dem Durchlaufen der aufeinanderfolgenden Phasen der Einführung in die Gemeinschaft ist für unseren Kurs der Moment gekommen, den Vertrag mit der Gemeinschaft unbefristet zu schließen und damit ein erneutes Ja zu geben zum Dienst an Schönstatt in der diözesanen Kirche.

In der Intensivzeit erkunden wir „die Spuren Pater Kentenichs“ bei seiner Rückkehr von Milwaukee nach Rom und dann hier in Schönstatt (Deutschland), wo wir Kontakt suchen mit den Quellen, die die Bewegung hervorbrachten.

Wir empfehlen uns dem Gebet unserer Schönstattfamilie in diesen Tagen vor der Weihe, die wir am 4. August um 10.00 Uhr  im Heiligtum von Moriah bei unserem Vaterhaus hier in Deutschland ablegen.

 

Gymnich

Was ist das Institut der Schönstatt-Diözesanpriester?

Als Teil des Internationalen Schönstattwerkes wurde das Institut am 18. Oktober 1945 von Pater Josef Kentenich gegründet, um eine starke Gemeinschaft von Diözesanpriestern zu bilden, die Fundament einer großen apostolischen Erneuerungsbewegung werden sollte; am 18. Oktober 1995 wurde das Institut nach Päpstlichem Recht errichtet. Es nimmt teil an Spiritualität und Mission Schönstatts. Jedes Mitglied ist hierarchisch an seinen Bischof gebunden und integriert in das Presbyterium der Diözese: das Institut will dazu beitragen, diese Verbindung in die Ortskirche zu stärken. Das Institut hat eigene Satzungen, die von den Mitgliedern Regula Patris genannt werden.

Mission des Institutes der Schönstatt-Diözesanpriester

Die Schönstatt-Diözesanpriester wollen beim Bilden ihrer eigenen Gemeinschaften sich auf keinen Fall vom Diözesanklerus absondern, sondern möchten im Gegenteil ihre eigene Glaubenserfahrung in dessen Dienst stellen.

Sie sehen auch als Teil ihrer Mission an, die Arbeit der Laiengemeinschaften der Schönstattfamilie zu begleiten und diese fruchtbar zu machen für Pfarrei und Diözese. Darum unterstützen sie im Rahmen ihrer Zeit und Möglichkeiten und in Gemeinschaft mit dem Bischof den Aufbau und die Beseelung dieser Gruppierungen.

 

Urheiligtum

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

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