Veröffentlicht am 13. Januar 2017 In Belmonte, Urheiligtum

Stern über Betlehem, zeig uns den Weg nach Rom

Pfr. Martin Emge •

Am Abend des 29.12. stand ein besonders heller Stern über dem Berg Schönstatt. Dort trafen sich im Pater-Kentenich-Haus Schönstätter aus allen Gliederungen zu einem Abend im Geist unseres Vaters. Sterndeuter aus dem Priesterverband ahmten ihren Gründer nach und hielten Ausschau nach Sternstunden des vergangenen Jahres, hier in Schönstatt und auf dem schönsten Hügel Roms.

Sterndeuter Belmonte
Der erste Sterndeuter kam aus dem Schwabenland. Pfarrer Armin Noppenberger, einer der Fackelläufer, hatte im September zum Baueinsatz auf Belmonte eingeladen. Parkplätze mussten gepflastert werden. Ein richtige Kunst, zumal geschwungene Bögen fünf verschiedene Steingrößen verlangten. Zur Belohnung ging es zum Baden ans Meer und zur besten Eisdiele Roms.

Der zweite Sterndeuter stammte aus dem Frankenland. Dort kennt er jeden Wanderweg. Der von ihm entwickelte fränkische Marienweg hat ihn bekannt gemacht, weit über Frankens Grenzen hinaus. Pfarrer Josef Treutlein, Rektor des bedeutenden Würzburger Marienwallfahrtsortes am Käppele, lüftete das Geheimnis, warum die MTA bunte Stempelkissen mag.  Diese Spur führt zu einer Sternstunde auf Berg Moriah in der Endphase des Generalkongresses. Hier wurde die Gottesmutter mit einer einfachen Pappkrone zur Königin von Belmonte gekrönt. Und um ihr zu zeigen, dass sie mit uns rechnen kann, unterschrieben die Priester im Stil der armen Leute und drückten ihre Finger in ein Stempelkissen und anschließend auf die Krone.

Der dritte Sterndeuter kam aus Nordrhein-Westfalen, genauer aus Issum/ Sevelen am Niederrhein. Dort ist Stefan Keller als Pfarrer tätig. Innerhalb der Generalleitung ist er der Belmontebeauftragte. Mit neuen Bildern vom Haus und der letzten Romwallfahrt im Dezember zeigte er, wie weit unser Haus bereits ist. Offenbar rückt die Bezugsfertigkeit in greifbare Nähe. Private Darlehen helfen beim Endspurt mit.

Der vierte Sterndeuter lebt als treuer Gefährte des Vaters seit 24 Jahren am Ort Schönstatt. Solange ist er nun Generalrektor des Priesterverbandes. Msgr. Peter Wolf kennt hier wirklich jeder. Über 20 Jahre begleitet er eine Buswallfahrt nach Rom und auf Belmonte. In diesem Jahr lag der thematische Akzent auf „Marienheiligtümern“ der Stadt. So besuchten sie die „Advocata“, das älteste Marienbild der Welt und natürlich Maria Maggiore, den Ort der Krippenreliquie und des Gnadenbildes „Salus Populi Romani“, dessen Kopie in Ingolstadt als „Dreimal Wunderbare Mutter“ verehrt wird. Gleich zweimal durften sie dem Heiligen Vater begegnen. Solche Sternstunden bleiben unvergessen.

Sterndeuter Geistliche Begleitung, Fernkurs Schönstatt-Spiritualität, Kurs Kentenich-Pastoral

Der letzte Sterndeuter kam aus dem Badener Land hierher. Er heißt Andreas Brüstle, arbeitet als Spiritual am Freiburger Priesterseminar und ist zugleich neuer Präsident des Josef-Kentenich-Institutes. In diesem Institut ist durch ein Leitungsteam, dem er angehört, der Grundkurs Geistliche Begleitung als Intervallkurs für Seelsorger entstanden. Ein neues „Produkt“ auf dem Markt ist ein Fernkurs für Schönstattspiritualität. Für dieses Pilotprojekt liegen bereits 29 Bewerbungen vor. Pfr. Bernhard Schmid ergänzte seine Ausführungen durch seine Erfahrungen mit dem Kurs „Kentenich-Pastoral“ bzw. „Pastoral am Puls“

Diese Zeugnisse wurden durch Weihnachtslieder miteinander verbunden. So wurde mit diesem Vaterabend der versammelten Schönstattfamilie eine echte Sternstunde geschenkt. Und wenn alle Teilnehmer den Belmonte-Newsletter abonniert haben, können sie das Erlebte nachkosten.

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