Veröffentlicht am 4. Juni 2017 In Themen - Meinungen

Brief des Generalpräsidiums – Pfingsten 2017

P. Juan Pablo Catoggio •

Pater Juan Pablo hat die Redaktion von schoenstatt.org gebeten, mitzuwirken bei der Verbreitung seines Briefes, in dem er im Namen des Generalpräsidiums ein „Kentenich-Jahr“ zur Vorbereitung seines 50. Todestages ausruft. Es geht darum, diesen Brief zum Pfingstfest 2017 möglichst weit in der Schönstattfamilie zu verbreiten. Schon am Freitag, dem 2. Juni, wurde der Brief an alle Landespräsidien und Landeszentralen der Schönstatt-Bewegung versandt.

Wir veröffentlichen hier den Brief, der auch in Spanisch und Englisch vorliegt,  im Wortlaut:

 


Schönstatt, zum Pfingstfest 2017

 

 

Liebe Schönstattfamilie,

die Mitglieder des Generalpräsidiums senden Ihnen herzliche Pfingstgrüße aus Schönstatt. Hier am Ursprungs- und Gnadenort erbitten wir allen Schönstättern weltweit reiche Geistesgaben am Fest des Heiligen Geistes.

2018 begehen wir den 50. Jahrestag des Heimganges unseres Vaters und Gründers Pater Josef Kentenich. Nach Rücksprache mit Vertretern der weltweiten Bewegung laden wir zu einem Kentenich-Jahr ein, das am 15. September 2017 beginnt und am 50. Todestag, dem 15. September 2018, seinen Abschluss findet.

Lassen Sie uns unseren Vater und Gründer ein Jahr lang in den Mittelpunkt stellen: sein Denken, seine interessante und vielfältige Biographie und die Antworten, die er auf die Herausforderungen von Kirche und Welt gegeben hat und heute noch durch uns geben will. Das Jahr gibt uns die Gelegenheit, unsere Beziehung zu unserem Vater und Gründer zu vertiefen, damit sein Charisma neu in uns lebendig werden kann. Laden wir viele Menschen ein, Pater Josef Kentenich erstmalig oder neu kennenzulernen als Propheten unserer Zeit!

Der heilige Papst Johannes Paul II. hat uns auf unsere Verantwortung aufmerksam gemacht: „Ihr seid berufen, an der Gnade, die euer Gründer erhalten hat, teilzuhaben und sie der ganzen Kirche anzubieten. Denn das Charisma der Gründer erweist sich als eine geistgewirkte Erfahrung, die den eigenen Schülern überliefert wurde, damit sie danach leben, sie hüten, vertiefen und ständig weiterentwickeln, und zwar in der Gemeinschaft und zum Wohl der Kirche“. (20. 9. 1985)

50 Jahre nach dem Heimgang unseres Gründers sind wir als Nachgründergeneration aufgerufen, seinen „Gründergeist“ wach und aktuell zu halten, uns von neuem auf das Fundament zu stellen, das er gelegt hat, und von dort aus Antworten auf die gegenwärtigen Herausforderungen zu geben, mit ihm „Mitgründer“ zu sein. An uns und unserem Dienst in Kirche und Welt, an einem „Schönstatt im Aufbruch“ soll sich die Fruchtbarkeit Pater Kentenichs zeigen. Das ist unser Zeugnis für seine Heiligkeit.

Wir laden alle Mitglieder und Freunde unserer Bewegung weltweit ein, dieses Kentenich-Jahr an den Heiligtümern ihrer Länder und je individuell zu begehen. Wir regen an, bereits am 15. September 2017 zusammenzukommen und in geistiger Verbundenheit mit unserer weltweiten Bewegung und mit unserem Vater und Gründer das Kentenich-Jahr in einer Weise zu eröffnen, wie es vor Ort passend ist.

Am Samstag, dem 15. September 2018, wollen wir als Schönstattfamilie in den verschiedenen Heiligtümern und Kathedralen unserer Länder Pater Kentenich sagen: Ja, hier sind wir, wir gehen mit! Und der Kirche wollen wir versprechen, aus dem Geist unseres Vaters und Gründers an der Sendung der Kirche mitzuwirken.

Im Namen des Generalpräsidiums grüße ich Sie, wo immer Sie leben, sehr herzlich über unser Urheiligtum.

Im Liebesbündnis verbunden,

 

Ihr Pater Juan Pablo Catoggio

 


 

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