Veröffentlicht am 23. April 2015 In Themen - Meinungen, Zweites Jahrhundert des Bündnisses

Drei Fragen … zu Schönstatt im zweiten Jahrhundert des Liebesbündnisses (3)

Heute antwortet: Hildegard Beckmann, Düsseldorf, Frau von Schönstatt, 68 Jahre. Mitverantwortlich bzw. verantwortlich für die Schönstattfamilie in Köln und in Düsseldorf, tätig in verschiedenen Gremien der Seelsorgeeinheit, engagiert in der Begleitung von Menschen, vielfältige soziale Einsätze •

Ein halbes Jahr sind wir unterwegs im zweiten Jahrhundert des Liebesbündnisses – Was ist Ihr Traum von diesem Schönstatt in seinem Sein, seiner Verortung in Kirche und Welt und seinem Tun?

  • Dass wir an vielen Stellen der Pfarrgemeinden/ Seelsorgeeinheiten, in der Diözese, in der Gesellschaft, im Sozialen als Geistliche Bewegung präsenter sind und nicht nur wahrgenommen, sondern auch gebraucht werden.
  • Dass wir das Marianische wieder stärker in die Kirche einbringen und den Gott des Lebens, den Gott der barmherzigen Vaterliebe, der alles Leben in Händen hält und der uns führt und uns immer in Liebe zugetan ist, mit unserem Sein und Leben künden.
  • Dass die schönstättischen Gemeinschaften vor Ort gemeinsame Projekte planen und ausführen auf der Grundlage eines familienhaften Miteinanders
  • Dass Schönstatter für die Menschen da sind, wo es nötig ist, z. B. jetzt auch für die Flüchtlinge, und gemeinsam nach Lösungen suchen.
  • Dass sich Schönstätter gegenseitig besuchen und dadurch das Miteinander stärken.

Was müssen wir hinter uns lassen oder vermeiden, damit dieser Traum Wirklichkeit wird?

  • Beharren auf festgefahrenen Wegen und alles Neue erstmal ablehnen
  • Mangelnde Transparenz in den Leitungsebenen
  • Fähigkeiten der einzelnen brachliegen lassen
  • An Immobilien festhalten, die wir nicht mehr finanzieren können, und wo die Suche nach Finanzquellen das eigentliche Leben tötet.

Welchen konkreten Schritt müssen wir jetzt tun, damit dieser Traum Wirklichkeit wird?

  • Das Liebesbündnis als die Kraft des eigenen Lebens sehen und daraus   mit einem großen Vertrauen leben und das Heiligtum stärker als die Kraftquelle nutzen
  • Ernst nach Heiligkeit streben, um die Kirche zu erneuern.
  • Häuser kreativer nutzen
  • Das Leben in den Schönstattzentren verlebendigen und möglichst viele Menschen je nach ihren Fähigkeiten einbinden

 

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