Über Schönstatt

Schönstatt ist eine kirchliche Bewegung, in der alle, entsprechend ihrer persönlichen Berufungsoption,  koordiniert – im Bündnis – , der Kirche und ihrer Mission und der Welt, die Gott uns anvertraut hat, dienen.

Schönstatt wurde 1914 gegründet, mitten im Ersten Weltkrieg. Einem Krieg, der zur Wiege eines Schönstatt „im Hinausgehen“ wurde, wie Papst Franziskus sagt, das heute Antwort geben kann und soll auf die Empfehlung, „auf die Straße zu hinauszugehen“. Hinauszugehen aus dem kleinen Tal, aus der eigenen Gemeinschaft, um eine Hoffnung zu bringen, die nicht Utopie ist, sondern sich ausdrückt in konkretem Tun, in Projekten der Evangelisierung, die dem Menschen seine Würde zurückgeben, egal wie und wo er ist. Und wenn es an der Peripherie ist, umso besser, mit allen damit verbunden Risiken und Gefahren.

Kern der Gründung Schönstatt ist das Liebesbündnis mit Maria, der Mutter des Herrn und aller Menschen.

Das Liebesbündnis schafft Bündniskultur als konkrete Form des Lebens- und Arbeitsstils – in der Bindung an Gott, an die Menschen, an Natur und Kultur, an Kirche und Welt, immer auf der Grundlage des Liebesbündnisses.

„Kultur der Begegnung ist Bündniskultur, die Solidarität schafft“ (Papst Franziskus, 25.10.2014)

Die Verpflichtung auf die Bündniskultur drängt Schönstatt, von den Heiligtümern aus an die existentiellen Peripherien zu gehen, um die Welt zu “verheiligtumen”, wie Papst Franziskus sagt.

 

Quelle: Ciudad Nueva, Madrid, Okt. 2014