Nimm die Mutter mit nach Hause

Das Projekt „Nimm die Mutter mit zu dir nach Hause“ ist eine apostolische Initiative für Familien. Zugrunde liegt ihr die Passage aus der Bibel, die uns zum Gekreuzigten führt: „Als Jesus seine Mutter sah und neben ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zu seiner Mutter: „Frau, siehe dein Sohn.“ Und zu seinem Jünger sagte er: „Siehe, deine Mutter.“ Und von dieser Stunde an nahm sie der Jünger zu sich“ (Jo 19,26f). Als Hauptmotiv kennt diese Initiative das Familienbewusstsein, die Aufgabe Marias als Mutter und Erzieherin des Menschen.

Das Projekt begann 2008, und seit dieser Zeit wurden mehr als 9000 Bilder zu verschiedenen Familien gesandt, die die  Initiative „Nimm die Mutter mit nach Hause“ annahmen mit dem Vorsatz, ihr einen Ehrenplatz zu geben und alles mit ihr zu teilen: Freud und Leid, Erfolg und Misserfolg, Angst und Not, und sich im Bündnis mit ihr von ihr erziehen zu lassen.

Wie geht es?

In jeder Woche zu zwei unterschiedlichen Zeiten (samstags von 14.30 h bis 15.30 h und sonntags von 15.30 h bis 16.30 h) sind die Pilger, die das Heiligtum Tabor Magnificat in Curitiba/PR/Brasilien besuchen, eingeladen, ein Bild der Dreimal Wunderbaren Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt – als ein Geschenk vom Heiligtum – mit nach Hause zu nehmen. Diejenigen, die damit einverstanden sind, bekommen eine kurze Erklärung über die mütterliche und erzieherische Aufgabe Marias, wie sie auf der oben zitierten Bibelstelle (Jo19,26-27) basiert und beten auch ein Sendungsgebet im Heiligtum, in dem Unsere Liebe Frau nach dem Beispiel von Johannes ins eigene Haus eingeladen wird, der Maria zu sich genommen hat. Auf dem Bild sind Namen derer registriert, die die Gottesmutter mit nach Hause nehmen und das Datum, wann SIE in ihr „neues Haus“ eingezogen ist. Dies soll eine Erinnerung an dies besondere Ereignis im Leben der jeweiligen Familie sein.

Im folgenden wird der Name in ein Buch eingetragen, das jeden 18. des Monats vor den Altar gelegt wird, und damit auch in der hl. Messe die besonderen Anliegen mit eingeschlossen werden.

Den Pilgern wird ebenfalls angeboten (falls sie ihre Mailadresse hinterlassen wollen), Informationen über die Schönstattbewegung und deren örtliche Aktivitäten vom Heiligtum zu erhalten.

Umsetzung dieses Projektes an anderen Heiligtümern

Diese Initiative hat in Brasilien schon viel Ausbreitung an anderen Heiligtümern gefunden:

  • Taborheiligtum der Berufungen in Guarapuava-Paraná
  • Taborheiligtum Cor Exlesiae in Porto Alegre-Rio Grande do Sul
  • Das Heiligtum Tupancirená in Santo Ângelo in Rio Grande do Sul

 

Vervielfältigung der Initiative in den Pfarreien-Heiligtümern

Dort, wo es kein Heiligtum gibt, aber Pfarrei-Heiligtümer existieren, werden Bilder in Pfarreien ausgesandt. So nahmen bereits zwei Pfarreien an diesem Projekt teil:

  • Pfarrei „Bom Jesus“in Rio Negro/Paraná
  • Pfarrei Sankt Johannes derTäufer (Viertel Tingui) in     Curitiba/Paraná

 

Kontakt, Information, Material:

Patrícia Kulik
Heiligtumspastoral Tabor Magníficat.
Curitiba, Paraná, Brasil ien
Telefon: +55 41 3279-1391

[email protected]

 

Original: Portugiesisch. Übersetzung: Mechthild Jahn und Renate Dekker, Bad Ems, Deutschland