Ehe und Familie

„Alles, was Ihr zur Unterstützung der Familie erreicht, wirkt über diese hinaus auch auf andere Menschen und in die Gesellschaft hinein. Die Zukunft der Welt und der Kirche führt über die Familie.“

Johannes Paul II. zur Schönstatt-Bewegung

 

Ein Schwerpunkt in der Arbeit der Schönstattbewegung ist die Arbeit in und für Ehe und Familie als Arbeit an der Keimzelle der Gesellschaft. Die verschiedenen Initiativen unterstützen und stärken familiäre Beziehungen, weil dadurch sowohl der einzelne Mensch als auch die gesamte Gesellschaft gestärkt wird.

Die Familiengemeinschaften Schönstatts erarbeiten sich  in regelmäßigen Seminaren Themen aus dem Bereich Erziehung und Partnerschaft und investieren ebenso Zeit in Aufbau und Pflege dieser Beziehungen. Zeitschriften, Bücher und Internetseiten zu Themen von Ehe und Familie ergänzen das Angebot.

Schon in der Zeit vor der Ehe setzt die Jugendarbeit Schönstatts an:  die Jugendlichen beschäftigen sich intensiv mit Themen wie Selbstfindung und Selbstannahme, Geschlechterrollen, Sexualität, Beziehungsgestaltung und Gesellschaftsverantwortung auseinander. So liegt der Schwerpunkt der Arbeit Schönstatts in diesem Bereich auf der Prävention: der Stärkung des Menschen zur reifen Persönlichkeit, der in Verantwortung seine Beziehungen lebt. Es geht darum, die Ehe als Berufung, die es zu entdecken, zu pflegen und zu gestalten gilt, zu entdecken.

Ehe und Familie stark machen

Anliegen ist, Ehe und Familie stark zu machen. Durch die Ausbildung zu Familientrainern geben die verschiedenen Akademien Ehepaaren die Werkzeuge an die Hand, um in ihrem Umfeld kompetent ehe- und familienstärkend zu wirken.

Ehe-Stärkungs-Wochenenden, Hausgespräche, Familienfeste und -wallfahrten sowie Kurse zu Themen der Ehe- und Familienpädagogik, Mutter-Eltern-Segen und Ehevorbereitungskurse sind   erprobte Modelle zur Stärkung von Ehe und Familie.

Starke Familien im missionarischen Einsatz

Mit der  „Pastoral der Hoffnung“ bietet die Schönstatt-Familien-Bewegung in Paraguay geschiedenen und wiederverheirateten Paaren Begleitung und Unterstützung.

Eine besondere Anziehungskraft haben die Familien-Misiones, bei denen die Familie als Familie missionarisch wirkt. Eine Gruppe von Eltern mit ihren jugendlichen Kindern und deren Freunden arbeiten eine Woche bis zehn Tage  in einer Gemeinde zusammen im Dienst am Evangelium und den Nächsten. Damit haben die Missionen einen doppelten Effekt: bei den missionarischen Familien und in der Gemeinde. Eltern und Kinder begegnen sich auf „unberührtem“ Terrain ganz neu als Evangelisierende im Dienst der Nächsten. Das weckt manche verborgenen Kräfte. Für die Gemeinden ist es ebenfalls ein Erlebnis, missionarische Familien und  nicht nur Einzelpersonen zu erleben.

Die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter im Dienst der Familie

Die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter richtete sein Wirken mit besonderer Aufmerksamkeit auf die Kinder und die Armen, und er wollte, dass die Kampagne „zur Rettung der Familien“ diene (Testament). Hier liegt ein pastoral-strategischer Akzent der Kampagne.

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