Veröffentlicht am 19. Februar 2016 In Zweites Jahrhundert des Bündnisses

Drei Fragen… zu Schönstatt im zweiten Jahrhundert des Liebesbündnisses (49)

Heute antwortet Benjamín Paz: Er ist Wirtschaftsprüfer, verheiratet und Vater von vier Kindern. Er gehört seit 20 Jahren zur Schönstatt-Bewegung in Tucumán, Argentinien. „Meine Frau und ich gehören zum Familienbund. Ich war Rendant, Verwalter des Heiligtums, Vorsitzender der ‚Fundacion Mater Admirabilis‘ [Stiftung Wunderbare Mutter], Träger von Familiengruppen, Leiter der Apostolischen Familienliga, Leiter von Gruppen der Mannesjugend, Wächter des Heiligtums, Volontär Mariens … Am wichtigsten aber: Wir sind Eltern einer Marienschwester, Sr. Nazaret!“ •

Mehr als ein Jahr sind wir nun unterwegs im zweiten Jahrhundert des Liebesbündnisses – Was ist Ihr Traum von diesem Schönstatt in seinem Sein, seiner Verortung in Kirche und Welt und seinem Tun?

index2Ich träume von Schönstatt als Familie: mit einem Vater, mit einer Mutter, mit einem Zuhause … Dass sein Kern das „Bündnis“ ist, sein Sein. Sein Stehen in der Kirche: dass es immer präsent ist, wie ein Kind an der Seite der Mutter.

In seiner Arbeit …. Symbol des Glaubens, des Gebets und der Aktion; die beiden Seiten derselben Medaille.

Was müssen wir hinter uns lassen oder vermeiden, damit dieser Traum Wirklichkeit wird?

Wir müssen vermeiden, der Realität auszuweichen und gleichzeitig uns nicht von einem beschränkten Denken leiten lassen. Unser Wille muss vom Verstand angereichert werden… Aber vor allem brauchen wir das Bewusstsein, Kinder Gottes zu sein.

Uns nicht in nur einer Welt verlieren, sondern das Gleichgewicht zwischen Natur und Übernatur.

Welchen konkreten Schritt müssen wir jetzt tun, damit dieser Traum Wirklichkeit wird?

Konkrete Schritte tun? Für mich ist das eine Frage, die keine Antwort hat. Es gibt kein Rezept …ja, es gibt einige Hinweise ….

Ich denke an das Wort – Hören … Aktiv hören … Auf Gott hören. Beten um das Geschenk des Glaubens; Hoffnung ohne Erwartungen … Gott ist reine Überraschung. Er ist ein Vater, der uns glücklich sehen möchte, glücklich mit „innerem Frieden“. …

Das zweite Wort – Demut; zu fühlen, dass alles von Gott kommt; wir sind nur seine Werkzeuge. Wir sind Staub und werden zum Staub zurückkehren.

Das dritte Wort – Dankbarkeit; wo es Dankbarkeit gibt, gibt es keinen Raum für Selbstverständlichkeit … Leben wird gelebt in einem beständigen Lernprozess; Gott danken für alles … und auch, warum nicht, die Gnaden annehmen, die ER uns gibt.

Original: Spanisch. Übersetzung: Ursula Sundarp, Dinslaken, Deutschland

 

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