Veröffentlicht am 25. Dezember 2015 In Zweites Jahrhundert des Bündnisses

Drei Fragen … zu Schönstatt im zweiten Jahrhundert des Liebesbündnisses (47)

Heute antworten: Mima und Juan Carlos Cardona aus Paraguay, seit 41 Jahren verheirat, drei Kinder:  José Félix, Claudia Adriana und María Guadalupe, drei Enkel: Sara, Elías Samuel und María Lujan.

Wir gehören zur Gründergeneration von Ciudad del Este, auf Landesebene sind wir Gruppe 72 der Familienbewegung, in Ciudad del Este ist es Gruppe 4: Neues Leben. Wir gehören zum 35. Kreis der Apostolischen Familienliga. Zur Zeit sind wir die Koordinatoren der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter im Landesinnern; vorher waren wir acht Jahre lang Laien-Leiter der Kampagne in den Diözesen Concepción und Amambay. Unser einziges und ausschließliches Apostolat ist die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter. •

Ein Jahr sind wir unterwegs im zweiten Jahrhundert des Liebesbündnisses – Was ist dein Traum von diesem Schönstatt in seinem Sein, seiner Verortung in Kirche und Welt und seinem Tun?

Für uns wird dieser Traum schon wahr, weil Schönstatt Tag für Tag stärker wächst und so ein Multiplikationseffekt zustande kommt.

Schönstatt ist eine Bewegung, die uns erzieht, uns gestaltet und wandelt, es ist eine Bewegung tiefer apostolischer Fruchtbarkeit, in der jedes Mitglied den Geist des Vaters und Gründerns verinnerlichen muss.

Durch die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter erreichen wir die Familien, besonders im Landesinnern, indem wir den ganzen Reichtum des Liebesbündnisses in den Alltag umsetzen, wie Pater Kentenich es uns gelehrt hat; Liebe, Einsatz und Treue zu unserer Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt. Mit der Kraft des Liebesbündnisses. Sie verändert uns und gestaltet so den neuen Menschen in der neuen Gemeinschaft. Durch die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter erreicht Schönstatt die Kirche, vor allem im Landesinnern, bis in die entferntesten Ecken. Und da hat der Priester dann eine Gruppe, auf die er jederzeit rechnen kann – und das ist für uns Schönstatt im Herausgehen.

Was müssen wir hinter uns lassen oder vermeiden, damit dieser Traum Wirklichkeit wird?

  • Wenn wir eine Aufgabe übernommen haben, dann müssen wir diese auch mit voller Verantwortung erfüllen.
  • Nichts versprechen, was wir nicht wirklich tun werden.
  • Sobald eine Verpflichtung eingegangen worden ist, diese außergewöhnlich kompetent und gut erfüllen.

Wenn wir zu dieser Gemeinschaft gehören wollen, dann müssen wir den alten, ewig müden Menschen, der keine Zeit hat für die Dinge Gottes, ein für alle mal hinter uns lassen.

Welchen konkreten Schritt müssen wir jetzt tun, damit dieser Traum Wirklichkeit wird?

Wir müssen uns selbst erziehen, denn die Erziehung ist ungeheuer wichtig, damit wir andere Menschen im Glauben erziehen können.

Jünger und Missionare Jesu Christi sein, damit unsere Völker in ihm das Leben haben, wie es im Dokument von Aparecida heißt.

Das tun, was unser Papst Franziskus von uns erbittet: herausgehen, das Volk erreichen.

Den Rosenkranz beten.

Mit dem Team der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter beim Besuch der Pilgernden Gottesmutter von Pater Kentenich

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