Veröffentlicht am 1. November 2015 In Zweites Jahrhundert des Bündnisses

Drei Fragen … zu Schönstatt im zweiten Jahrhundert des Liebesbündnisses (46)

Heute antworten Sonia Zárate und José Antonio Zaracho: Wir sind seit 31 Jahren verheiratet und haben drei Kinder: José Emilio (28), José Roberto (23) und María Florencia (19). Wir gehören zur Familienbewegung der Diözese Encarnación, sind zurzeit die Leiter der Familienbewegung dort und Kandidaten für den ersten Kreis der Mitglieder der Familienliga.

 

Ein Jahr sind wir unterwegs im zweiten Jahrhundert des Liebesbündnisses – Was ist dein Traum von diesem Schönstatt in seinem Sein, seiner Verortung in Kirche und Welt und seinem Tun?

Nachdem schon ein Jahr dieses neuen Gehens durch das zweite Schönstattjahrhundert vorbei ist, sind wir immer mehr überzeugt davon, dass dies unser Ort ist, wo wir sein und lebendige Werkzeuge der Gottesmutter und Ihres Sohnes Jesus Christus sein wollen; wir sind immer mehr „verliebt“ in unseren Vater und Gründer und möchten ihn immer besser kennenlernen.

Wir träumen im tiefsten Innern davon, dass wir alle gemeinsam, ganz Schönstatt, die Nation Gottes bauen, von der unser Vater geträumt hat und dass wir so eine große in Jesus Christus geeinte Familie werden, geborgen in den mütterlichen Armen der Gottesmutter; dass wir Spiegel der Heiligkeit werden, um in die Welt auszustrahlen und durch das reale Zeugnis des Lebens „der heiligen Kirche weite Hallen“ neu füllen, dass wir niemals ängstliche oder traurige Christen sind, sondern dass die Freude unser Banner ist, um Herzen für Jesus und die Kirche zu gewinnen.

Darum geht es vor allem darum, Tag für Tag unsere Arbeit zu heiligen, dass sich auch darin zeigt, dass wir Schönstätter sind. Darum setzen wir auch in der Arbeit – in unserem Fall als Notare – die Lehren unseres Vaters und Gründers um und schenken dieses Tun gleichzeitig als Beitrag zum Gnadenkapital unseres Arbeits-Heiligtums. Das haben wir gemeinsam erarbeitet, und im Juli 2014 hat Pater Antonio Cosp es gesegnet.

Was müssen wir hinter uns lassen oder vermeiden, damit dieser Traum Wirklichkeit wird?

Welchen konkreten Schritt müssen wir jetzt tun, damit dieser Traum Wirklichkeit wird?

Um den Traum von der Nation Gottes zu erfüllen, müssen wir die Werktagsheiligkeit Wirklichkeit werden lassen: im Glauben verwurzelte Familien, lebendige Mitglieder der Kirche, die den Katechismus kennen, die moralischen und ethischen Werte verkörpern und unsere schwächeren und bedürftigen Brüder und Schwestern sehen und ihnen zu Hilfe eilen; die nicht Richter der anderen sind, sondern den Geist unseres Vaters und Gründers leben und widerspiegeln.

Die konkreten Schritte sind uns immer mehr selbst zu erziehen, die Mittel zu nutzen, die unser Vater und Gründer uns dazu gegeben hat, uns einsetzen, dass jede Gliederung – Kinder, Jugend, Berufstätige, die Ligagliederungen, die Bünde, die apostolischen Projekte und Aktionen – eine ganzheitliche Bildung erhalten, einschließlich Katechismus, damit wir fähig sind, unseren Glauben und unsere Kirche zu verteidigen; dass wir uns erziehen, um Werktagsheilige zu werden in dem Stand, in dem der Herr uns in diesem Erdenleben gedacht hat. Und dass wir fähig sind, auch den Sprung ins Ungewisse zu wagen, um die Ideale Schönstatts zu verteidigen und Schönstatt neu zu gründen, heute, morgen, immer…

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

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