Veröffentlicht am 19. August 2015 In Zweites Jahrhundert des Bündnisses

Drei Fragen… zu Schönstatt im zweiten Jahrhundert des Liebesbündnisses (40)

Heute antwortet: Pfarrer Martin Dörflinger, Mitglied des Schönstatt-Priesterverbandes, Pfarrer von sechs Gemeinden rund um den Federsee im schwäbischen Süden Deutschlands •

Ein halbes Jahr sind wir unterwegs im zweiten Jahrhundert des Liebesbündnisses – Was ist Ihr Traum von diesem Schönstatt in seinem Sein, seiner Verortung in Kirche und Welt und seinem Tun?

Das Wahrnehmen der Früchte des Jubiläums hat mich sehr zuversichtlich gemacht, dass Schönstatt auch in seinem zweiten Jahrhundert Menschen im Innersten des Herzens anspricht und bewegt, auf den Weg bringt, zusammenführt und Neues entstehen lässt. Die Menschen werden mehr auf Schönstatt aufmerksam. Noch viel mehr Menschen möchten eingebunden werden in das Netz des Liebesbündnisses. In den Pfarreien, in den Diözesen, aber auch durch Belmonte in Rom wird Schönstatt immer selbstverständlicher seinen Platz einnehmen in jeder Ebene von Ortskirche, weil wir eine konkrete und positive Antwort auf die Fragen der Zeit zu geben haben.

Was müssen wir hinter uns lassen oder vermeiden, damit dieser Traum Wirklichkeit wird?

Wir sollten das Kreisen um uns selbst überwinden. Es ist noch so viel Beschäftigung mit uns selbst, mit unserem Selbstverständnis, mit unseren Fragen innerhalb der eigenen schönstättischen Gemeinschaften zu finden, dass mir oft das kraftvolle geschlossene Auftreten nach außen hin fehlt.

Welchen konkreten Schritt müssen wir jetzt tun, damit dieser Traum Wirklichkeit wird?

Ein wirklich weltweites gemeinsames Projekt könnte diesen Traum Wirklichkeit werden lassen. Aber nur dann, wenn wir es uns über alle Gliederungen hinweg zu Eigen machen.

Belmonte hat das Potential dazu. Und es war ja auch der Wille unseres Vaters und Gründers, dass wir dort gemeinsam auftreten. Wenn wir wahrgenommen werden wollen, wenn wir Kirche mitgestalten wollen, dann über Belmonte. Belmonte ist eine innere Haltung, ist Prinzip, ist Symbol für unsere Sendung. Keine Frage.

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