Veröffentlicht am 29. Mai 2015 In Zweites Jahrhundert des Bündnisses

Drei Fragen… zu Schönstatt im zweiten Jahrhundert des Liebesbündnisses (13)

Heute antwortet: Marcelo Luzardi aus Asuncición, Paraguay, Mitglied der Schönstatt-Familienliga, Chefredakteur der Zeitschrift „Tuparenda“, der Zeitschrift der Schönstatt-Bewegung in Paraguay •

 

Ein halbes Jahr sind wir unterwegs im zweiten Jahrhundert des Liebesbündnisses – Was ist Dein Traum von diesem Schönstatt in seinem Sein, seiner Verortung in Kirche und Welt und seinem Tun?

Ich träume von einer Bewegung, die in ständiger Expansion der Kirche und der Welt ihre besondere Verbundenheit mit Maria und ihre reiche Pädagogik schenkt.

Eine Bewegung, die die strukturellen und spirituellen Bedingungen erfüllt, um mit innerer Kraft ins Zentrum und an die Peripherie jeder Gesellschaft zu kommen.

Aber eine Bewegung, die in ihrer Weite nicht die Reife verliert, ihre festen Grundlagen und die schöpferische Treue zu ihrem Ursprung.

Was müssen wir hinter uns lassen oder vermeiden, damit dieser Traum Wirklichkeit wird?

Papst Franziskus hat es mit meisterhafter Einfachheit formuliert: Wir müssen vermeiden, uns damit zufrieden zu geben, zu Hause Schäfchen zu frisieren.

Bewegung sind wir, wenn wir die Gottesmutter zu allen Schafen bringen, besonders zu den Schafen, die am weitesten weg sind.

Welchen konkreten Schritt müssen wir jetzt tun, damit dieser Traum Wirklichkeit wird?

Die zum organisierten Schönstatt gehören sind persönlich verpflichtet, uns zu vertiefen und zu wachsen, um unsere Spiritualität mit größerer Effizienz und Geltung zu vermitteln.

Wir müssen uns der Öffentlichkeit aussetzen; das Zeugnis muss das Hauptwerkzeug des Schönstätters sein.

 

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