Veröffentlicht am 12. Mai 2015 In Zweites Jahrhundert des Bündnisses

Drei Fragen… zu Schönstatt im zweiten Jahrhundert des Liebesbündnisses (8)

Heute antwortet: Silvia Fretes Carmagnola, Paraguay, 35 Jahre, Unternehmens-Psychologin, Leiterin der Unternehmensberatung PULSO, spezialisiert auf Organisationsentwicklung. Sie schloss sich im Jahr 2006 der Schönstatt-Bewegung in der Gliederung der Berufstätigen Frauen an und schloss im Jahr 2008 ihr Liebesbündnis. Zwei Jahre war sie stellvertretende Leiterin der Gliederung und leitet die Gruppe „Marias Werkzeuge“. Ihr Hausheiligtum hat sie im Jahr 2013 errichtet •

Ein halbes Jahr sind wir unterwegs im zweiten Jahrhundert des Liebesbündnisses – Was ist Dein Traum von diesem Schönstatt in seinem Sein, seiner Verortung in Kirche und Welt und seinem Tun?

Ich träume von einer Bewegung, die Motor der Gesellschaft Paraguays wird. Die ein reales Zeugnis geben kann in allen Bereichen. Seit x Jahren bin ich/bist du/sind wir in der Bewegung… Aber seit wann ist Schönstatt wirklich in uns?

Was müssen wir hinter uns lassen oder vermeiden, damit dieser Traum Wirklichkeit wird?

Ich denke, wir müssen jede Form von Verbürgerlichung vermeiden – heißt, nur im Heiligtum und bei den Aktivitäten dort sein. Wir müssen stattdessen Träger von Veränderung in der Gesellschaft, an den Peripherien sein.

Welchen konkreten Schritt müssen wir jetzt tun, damit dieser Traum Wirklichkeit wird?

Wir müssen jede Art von Apostolat fördern und vorantreiben. Und niemals das Wesentliche vergessen: in der Spiritualität wachsen und so einen bloßen Aktivismus vermeiden.

 

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