Veröffentlicht am 4. September 2017 In Leben im Bündnis

Schönstatt in El Salvador setzt auf Bündniskultur zum Wohl des Landes

EL SALVADOR, Ana Mercedes Gutiérrez de Nieuwenhuis •

Pater José Luis Correa hat gerade einen intensiven und fruchtbaren Besuch in El Salvador, dem Land des „Bischofs der Armen“,  Oscar Romero, im Jahr 1980 ermordet und 2015 seliggesprochen, beendet. „Bischof Romero , der Frieden in der Kraft der Liebe aufgebaut hat, hat Zeugnis seines Glaubens gegeben in der Hingabe seines Lebens bis zum Letzten“, so sagte Papst Franziskus am Tag der Seligsprechung. „In diesem schönen Land an der Küste des Pazifischen Ozeans hat der Herr seiner Kirche einen eifrigen Bischof geschenkt, der in der Liebe zu Gott und im Dienst an seinen Mitmenschen zum Bild des Guten Hirten geworden ist.

In schwierigen Zeiten des Zusammenlebens hat es Monsignore Romero vermocht, seine Herde zu führen, zu verteidigen und zu schützen, treu im Glauben und in Gemeinschaft mit der Kirche. Sein Dienst hat sich durch eine besondere Sorge um die Ärmsten und Ausgegrenzten ausgezeichnet. Im Augenblick seines Todes während der Feier des Heiligen Opfers der Liebe und Versöhnung empfing er die Gnade, ganz eins zu werden mit dem, der sein Leben für seine Schafe hingab.“

In diesem schönen Land gibt es seit langer Zeit eine kleine Herde von Schönstättern – eine kleine, treue und wachsende Herde!

„Schönstatt wächst in Costa Rica und in den Nachbarländern“, so P. José Luis. „Ich komme gerade aus El Salvador, wo einige Gruppen von jungen Ehepaaren begonnen haben und die Jungen Berufstätigen Schönstatts gegründet wurden durch die Entscheidung von Lee Aguiñada und Malena Hernández. Wir haben in der Pfarrei des Militärbischofs heilige Messe gefeiert, und Bischof Fabio Reynaldo Colindres Abarca sagte uns: „Ich liebe Schönstatt. Als ich in Rom studiert habe, habe ich einen ganzen Monat lang beim Urheiligtum gewohnt.“

Jetzt gilt es: Schließt das Liebesbündnis mit Maria

Die Missionare der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter hatten zwei Treffen mit P. José Luis. Am Dienstag, 22. August, feierte er mit ihnen in der Pfarrei Divino Niño die heilige Messe, und hielt anschließend einen mitreißenden Vortrag unter dem Thema „Liebesbündnis mit Maria“. Es war eine einzige Einladung, sich nicht in ewiger Vorbereiterei zu verlieren. Diejenigen, die das Liebesbündnis noch nicht geschlossen haben, bereiten sich jetzt darauf vor, es beim nächsten Besuch von Pater José Luis zu tun.

Am Donnerstag feierte noch einmal in der gleichen Pfarrei die Messe und nahm am Schluss die Missionarische Verpflichtung von vier neuen Missionaren entgegen. Da es Eucharistischer Donnerstag war, gab es eine Zeit der Aussetzung des Allerheiligsten. Ein Segen!

Danach gingen alle von der Pfarrkirche ins Haus einer der Missionare (ganz in der Nähe), wo es einen sehr guten Austausch mit abschließendem leckeren Brunch gab.

El Salvador möchte in Bündniskultur wachsen

„Als er zum Flughafen fuhr, baten wir Pater Kentenich und die Gottesmutter, dass Pater José Luis uns regelmäßig besuchen kommt, damit Schönstatt hier wirklich in jeder Beziehung wächst zum Segen für unser Land. Dass wir hier Bündniskultur aufbauen“, so die Missionare der Kampagne, die jahre- und jahrzehntelang auf sich allein gestellt die Fahne Schönstatts hochgehalten haben.

Sie arbeiten jetzt dafür, dass sie bald ein oder zwei Bildstöcke errichten können.

Es gibt insgesamt etwa 40 Missionare der Kampagne in San Salvador, und eine weitere Gruppe organisiert sich in ländlichen Gebieten.

Dann gibt es eine Gruppe der Mütter (Pioniere), die mit den Kindern der ländlichen Gebiete eine sehr gute Arbeit machen, wobei sie von den Missionaren der Kampagne unterstützt werden.

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

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