Veröffentlicht am 27. Februar 2017 In Belmonte, Leben im Bündnis

Belmonte grüßt Costa Rica mit einer besonderen Videobotschaft

BELMONTE/COSTA RICA, Maria Fischer •

BELMONTE/COSTA RICA, Maria Fischer

Weniger als ein Monat fehlt nur noch bis zur Verwirklichung des größten Wunsches, seit Schönstatt nach Costa Rica gekommen ist: der Wunsch nach einem eigenen Heiligtum. Und nun ist es endlich so weit: am 18. März ist die Einweihung des Heiligtums „Familie der Hoffnung“ im Beisein von zahlreichen Schönstättern aus ganz Mittelamerika und weiteren Ländern. Schon seit einigen Wochen wird – auf Anregung einer Schönstätterin aus Deutschland – ein Gebet verbreitet, das an diesem 18. März Schönstätter in einem weltweiten Netz mit der feiernden Familie in Costa Rica verknüpfen kann.

Vom Heiligtum in Belmonte aus, wo seit 2004 der Krug von Costa Rica steht – da er als Kollektenkorb verwendet wird, ist er wirklich jeden Tag dort -, sendet Rektor Marcelo Cervi mittels Videobotschaft seinen Glückwunsch an die Schönstattfamilie von Costa Rica, verbunden mit dem Versprechen, dass diese immer in Belmonte präsent sein wird.

Wenige Stunden nach dem Verschicken des Videos an das Kommunikationsteam von Costa Rica und die Diözesankoordinatoren wurde dort ganz leise angefragt, wann man denn dieses Video veröffentlichen könnte, da dies natürlich nicht geschehen sollte, bevor die Familie dort es gesehen hätte, vielleicht am Tag vor der Einweihung oder im Vorprogramm? Sofort kam die Antwort von Chalo Vega: „Das war nicht zu stoppen, es ist schon auf allen Kanälen und Netzwerken der Familie von Costa Rica, es war einfach eine zu große Überraschung und Freude, einen so herzlichen, warmen, berührenden Gruß zu bekommen, und von Belmonte!“

Costa Rica in Belmonte

Noch sehr gut erinnern sie sich an die Wallfahrt mit einer kleinen Gruppe aus Costa Rica zur Einweihung des Heiligtums des Papstes und wie sie dort um ein Heiligtum für Costa Rica gebetet haben. Auf dem Krug, den sie dort gelassen haben, ist dieser Wunsch verewigt. Vielleicht weil dieser Wunsch so stark und so groß war, hat Costa Rica in dem Moment, als die Zimmer im Domus Pater Kentenich unter den Ländern mit Heiligtum verteilt wurden, auch eines zugeteilt bekommen – „in Erwartung des Heiligtums“. Das Zimmer 109 trägt schon den Namen „Costa Rica“ – und vielleicht musste sich die Eröffnung des Domus Pater Kentenich deshalb so verzögern: Wenn das Haus eingeweiht wird, dann hat Costa Rica nicht mehr nur den Wunsch nach einem Heiligtum, sondern das Heiligtum selbst!

Costa Rica ist präsent in Belmonte, immer, im Heiligtum des Papstes, in unser aller Heiligtum. Spannend die Frage: Welche Symbole schmücken einmal dieses Zimmer 109?

Gebet des Heiligtums „Familie der Hoffnung“ (18. März 2017)

Dreimal Wunderbare Mutter von Schönstatt, Königin der Hoffnung, an dich wenden wir uns mit dankbarem Herzen für das Geschenk dieser Tugend, einer unerschöpflichen Quelle der Freude und des Friedens.

Hoffnung herrschte in der Heiligen Familie und begleitete dich an jedem Tag deines Lebens. Wir kommen zu dir, weil unsere Familien in der Hoffnung der Liebe und mit der Hoffnung des Glaubens leben müssen.

Festige unsere Familie in der Einheit, im Engagement und in der geschwisterlichen Liebe, in der Hoffnung, die Neue Gemeinschaft zu bauen, die unser Vater und Gründer entworfen hat.

In diesem Heiligtum ist HOFFNUNG die Gnade, die den Pilgern verheißen ist,

weil du, Maria, Modell und Meisterin der Hoffnung bist.

 

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

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