Leben bewegt: Nachrichten, Erfahrungen, Begegnungen, Zeugnisse

Tu alianza nuestra misión

Leben entzündet sich am Leben.

Worte bewegen, Beispiele reißen mit.

 

Empfehlungen der Redaktion:

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2014-04-23 15:43:22

ROM, Aloisia und Albert Busch. Aus dem Schwabenland, aus Baden und der Region Freiburg haben sich am Gründonnerstag, am Karfreitag und in der Nacht zum Karsamstag über 30 Freiwillige zusammen mit ihrem erfahrenen Küchenteam von Deutschland aus auf den Weg gemacht um hier auf Belmonte zu schaffen. Es ist der 8. Baueinsatz, den Jürgen und Carmen Reinle begleiten. So viele Helfer waren noch nie gleichzeitig hier: In der Casa del'Alleanza ist jede freie Fläche, die sich als Schlafplatz eignet, belegt, und so ergeben sich nicht nur für Küche und Bauleitung, sondern auch für alle Beteiligten besondere Herausforderungen. Hinzu kommt, dass zurzeit sowieso auf der Baustelle „Hochbetrieb“ herrscht und mit Hochdruck gearbeitet wird: Maurer, Fliesenleger und Arbeiter für den Innenausbau, - sieben unterschiedliche Baufirmen gleichzeitig -, sind morgens ab 6.30 Uhr bis nachmittags um 15.30 Uhr auf der Baustelle im Einsatz.

2014-04-21 17:26:38

org. Die Jünger waren auseinander gelaufen, betonte Papst Franziskus in seiner Predigt bei der Feier der Auferstehung Samstag Nacht im Petersdom, ihr Glaube war zerbrochen, alles schien beendet, die Gewissheiten in sich zusammengefallen, die Hoffnungen erloschen. Dort hinein drang die Verkündigung der Frauen, die am Grab gewesen waren, „wie ein Lichtschein ins Dunkel“. Aber nicht nur das, die Verkündigung war auch mit einem Auftrag verbunden, nämlich dem Auftrag, nach Galiäa voraus zu gehen, dort würden sie Jesus sehen. Ohne Angst, ohne Furcht, immer wieder fügte der Papst diese Worte in seine Predigt ein. „Galiläa ist der Ort der ersten Berufung, wo alles seinen Anfang genommen hatte! Dorthin zurückkehren, zum Ort der ersten Berufung zurückkehren. Am Ufer des Sees war Jesus entlanggegangen, als die Fischer gerade ihre Netze auswarfen. Er hatte sie gerufen, und sie hatten alles hinter sich gelassen und waren ihm gefolgt (vgl. Mt 4,18-22). Nach Galiläa zurückkehren bedeutet, alles von Kreuz und vom Sieg her neu zu lesen. Ohne Angst, fürchtet euch nicht! Alles neu lesen – die Verkündigung, die Wunder, die neue Gemeinschaft, die Begeisterungen und die Rückzieher, bis hin zum Verrat – alles neu lesen von dem Ende her, das ein neuer Anfang ist, von diesem höchsten Akt der Liebe her.“ Seine Predigt in der Osternacht hat das folgende Ostergedicht inspiriert.



2014-04-21 08:52:59

org. „Für alle Völker der Erde bitten wir dich, o Herr: Der du den Tod besiegt hast, schenke uns dein Leben, schenke uns deinen Frieden! Hilf uns die Last des Hunger und aller Gewalt zu überwinden und die Wehrlosen zu schützen“ – mit einem Gebet für die Völker der Erde und seinem Segen beendete Papst Franziskus seine Botschaft  „Urbi et Orbi“ an Ostern 2014. Nach der Heiligen Messe auf dem übervollen Petersplatz, die wie jedes Jahr mit einem Meer von Frühlingsblumen aus den Niederlanden geschmückt war, fuhr Papst Franziskus lange mit dem Papamobil über den Platz und grüßte die 150.000 Menschen, die dort bei strahlendem Sonnenschein versammelt waren. Auch in den angrenzenden Straßen verfolgten Tausende die Feier. In der Osternacht rief er dazu auf, in unser Galiläa zurückzukehren, dorthin, wo alles angefangen hat, an den Ort der ersten Liebe, der ersten Berufung, und vor dort aus alles noch einmal neu zu lesen – die Predigten, die Wunder, die neue Gemeinschaft, die Begeisterung und das Versagen, selbst den Verrat; alles neu zu lesen vom Ende her, von diesem neuen Anfang, dem Akt der höchsten Liebe.“ – „Feiern wir Ostern 2014 auf dem Weg in unser Galiläa, unsere Begegnung mit Christus in diesem Jubiläumsjahr“, schreibt Juan Zaforas aus Madrid. „Auf dem Weg zur Hundertjahrfeier, um die nächsten 100 Jahre in den Blick zu nehmen.“

2014-04-19 18:31:39

ROM, mda. Es ist einer dieser Momente, in denen man vor Freude erschaudert, in denen man gleichzeitig jubeln, weinen, lachen und beten möchte. Es ist genau zwei Stunden und 34 Minuten nach dem Beginn der Palmsonntagsliturgie auf dem Petersplatz; die Kommentatoren von Radio Vatikan haben sich bereits mit dem üblichen „Laudetur Jesus Christus“ verabschiedet, die letzten Minuten der Liveübertragung werden von klassischer Musik untermalt. Auf dem Platz beginnen die Leute, einen Platz nahe der Absperrungen zu suchen, denn man weiß: Auch wenn es schon spät ist und Franziskus vorhin beim Begrüßen der einzelnen Kardinäle kurz auf die Uhr geschaut hat, wird er noch mit dem Papamobil über den Platz fahren ... Jetzt steigt er in das bereitstehende Papamobil, die Jugendlichen aus Brasilien grüßen ihn mit Winken und Rufen ... und dann geht alles ganz schnell. Franziskus steigt behende wieder aus dem Papamobil aus und eilt geradezu auf die Jugendlichen zu, die in diesem Moment zu einer einzigen Freudenwelle werden. Auf einmal ist WJT Rio 2013 auf dem Petersplatz.

2014-04-19 15:10:59

CHILE, mda. “In Portugal, in Schönstatt (Deutschland), in Rom-Belmonte (Italien), Santa Maria und Atibaia (Brasilien), Córdoba, Buenos Aires und Tucumán (Argentinien), Madrid (Spanien), Österreich, Bolivien, Schweiz, Südafrika.... und wo immer es einen Mitarbeiter von schoenstatt.org gibt, wird längst im solidarischen Bündnis für die Opfer des Brandes in Valparaíso, Chile, gebetet und für diejenigen, die die Aufgabe haben, gegen das Feuer zu kämpfen“, schreibt Carmen M. Rogers an jemanden aus der chilenischen Schönstatt-Bewegung, der sie um Gebet für Valparaíso bat. Sie selbst war zu dieser Zeit schon in Kontakt mit dem Heiligtum von Bellavista, von wo aus unmittelbar nach dem Bekanntwerden des verheerenden Waldbrandes, der ganze Stadtteile von Valparaíso zerstörte, Hilfe über das nicht gefährdete Heiligtum Agua Santa in Valparaíso selbst organisiert und gesteuert wurde. „Ich schaue gerade die Mittagsnachrichten; auf einem der verbrannten Hügel sind Bewohner zurückgekehrt und haben inmitten dessen, was einmal ihr Haus war, eine Fahnenstange mit der Fahne Chiles aufgestellt, denn ‚wir werden uns erheben wie sie aus der Asche erheben‘“, berichtet sie. Wenige Tage nach dem Erdbeben, das den Norden Chiles heimgesucht hat, hat dieser außer Kontrolle geratene Waldbrand vor allem – wie immer – die Wohnungen der Ärmsten zerstört… Und diese Katastrophe hat eine Welle der Solidarität aus dem Liebesbündnis ausgelöst, in der Schönstatt-Bewegung Chiles wie in dem „Netzwerk des solidarischen Bündnisses“ von schoenstatt.org.

2014-04-18 23:32:07

org. Alle Stände der Kirche und viele andere außerhalb, ob gläubig oder nicht, haben die klaren, Hoffnung machenden und zugleich motivierenden Worte von Franziskus erhalten, die Verantwortung wahrzunehmen, die wir alle haben, eine Welt nach dem Willen Gottes zu bauen, in der Kraft des Heiligen Geistes und auf dem Weg Christi. Kardinäle und Bischöfe, Priester, Ordensmänner und Ordensfrauen, Novizen und Seminaristen, Familien, Jugendliche und Alte, Gemeinschaften und Institutionen haben diese Empfehlung erhalten, hinaus „auf die Straße“ zu gehen, um eine Hoffnung zu bringen, nicht eine utopische, sondern eine Hoffnung in konkreten Taten, in Projekten der Evangelisierung des Menschen, wo immer er sei, und wenn er an der „Peripherie“ ist, dann genau dort und mit allen damit verbundenen Risiken und Gefahren. Ich ziehe eine verunglückte Kirche, die hinausgegangen ist, um zu dienen, einer aus Selbstbezogenheit kranken vor, wiederholt er immer wieder. Zeugnis all dessen ist der Bereich von schoenstatt.org, in dem Woche für Woche Texte ausgewählt werden, die uns auf unserer eigenen Wallfahrt zum Jubiläum 2014 anregen. Und kein Zweifel, da wir Kirche sind, sind diese Worte auch an uns gerichtet. Wie mag unser Vater sich an diesem missionarischen Impuls freuen, der uns aus dem Herzen der Kirche selbst geschenkt wird! (P. José María García)

2014-04-18 19:41:25

IN WENIGEN WORTEN, P. Joaquín Alliende Luco. In einigen Schönstatt-Heiligtümern kann man ein bestimmtes Szenario erleben. Das Allerheiligste ist ausgesetzt. Ein buntes Blumenarrangement umgibt es. Herein kommt eine Gruppe von Schönstättern. Ein Gruß an die Gottesmutter. In den Antworten klingt Wärme mit. Sie beschließen das Gebet und ziehen fröhlich von dannen. Vielleicht hat keiner von diesen Betern auch nur wahrgenommen, dass sie sich in keinem einzigen Augenblick an Jesus Christus im Sakrament gewandt haben. Darf ich mir erlauben, zu dieser Art des Betens etwas zu sagen?

2014-04-17 15:01:42

BRASILIEN, Marcos und Cassiane Weizenmann. Die Führungskräfte der Schönstatt-Familienliga aus der Region Südost Brasiliens hielten ihr Jahrestreffen am Heiligtum in Atibaia am 5. und 6. April d. J. Bei diesem Treffen wurde am National-Ideal der Familienliga gearbeitet und seine Magna Charta gefeiert, ebenso das 100jährige Jubiläum des Liebesbündnisses. Es gab Vorträge, Lebenszeugnisse, Arbeitseinheiten, auch Feiern, und am ganzen Wochenende große Begeisterung für die Sendung. Vierzehn Städte der Region Südost waren bei diesem Treffen vertreten.

2014-04-17 01:24:04

POLEN, Sr. M. Kamila Skorupka ISSM. Am Samstag, dem 29. März kamen auf Jasna Góra mehr als zweitausend Mitglieder der polnischen Schönstattbewegung aus ganz Polen, aus Weißrussland, aus den polnischen Missionen in Deutschland und Gäste aus der Schönstattbewegung in Tschechien, Italien, Ecuador, Chile und Argentinien zusammen.

 



2014-04-17 01:11:54

ROM-BELMONTE/PORTUGAL, Lena Castro Valente. “Alle Wege führen nach Rom”: Das ist eine gängige Redensart, die ich seit meiner Kindheit gehört habe und Teil der Volksweisheit Portugals ist. Das umfangreiche Straßennetz, das das Römische Reich durch ganz Europa gebaut hat, bedeutet: Wo man auch ist, es gibt immer eine Straße, die nach Rom führt. In diesem Fall kann ich es sowohl bildlich wie auch wörtlich anwenden.



2014-04-17 00:11:29

ROMA, mda. Samstag, 12. April im Jubiläumsjahr des Liebesbündnisses. An diesem Tag vor 120 Jahren ist der Same des Liebesbündnisses ausgestreut worden, um reiche Frucht zu bringen im Dienst an der Kirche, damals im Waisenhaus in Oberhausen, Deutschland, als das Kind Josef Kentenich die Weihe an die Gottesmutter tief im Herzen mitvollzieht. Seine Mutter vertraut ihn der Mutter des Herrn und unserer Mutter an, nicht ahnend, dass diese Mutter ihn zu ihrem Werkzeug machen wird, um in die Herzen von Millionen von Menschen das Bündnis mit ihr und ihrem Sohn hineinzulegen, um aus solidarischem Herzen heraus Bündniskultur zu schaffen. Auch in das Herz des Franziskaners Pater Valentino, der an diesem Samstag in „unser aller Heiligtum“ Belmonte sein Liebesbündnis schließt, in Gegenwart von zahlreichen Gläubigen der Pfarrei Santa Francesca Romana, Arda, Rom.

2014-04-16 13:03:56

PORTUGAL, P. José Melo. Erneuerung ist eines der Hauptanliegen eines Jubiläums. Es ist eine Rückbesinnung auf die Wurzeln, um sich auf ihre Kraft zu besinnen, neu zu erstarken, und so zu größerer Fülle zu gelangen. Der Frühling ist ein guter Vergleich für diese schöpferische Vitalität.

 





2014-04-15 06:12:03

BRASILIEN, Marcos und Cassiane Weizenmann. Kurz nach dem gesegneten Weltjugendtag gab es eine ganz besondere Freude: Paulo Cunha, der Leiter der Familienliga von Niterói, hatte am 7.4.2014 eine Begegnung mit Papst Franziskus. Er begleitete Kardinal Oraní von Rio de Janeiro bei dessen Papstbesuch, um ihm für den WJT in Rio 2013 danken.

 

 

 

2014-04-13 16:56:02

ROM, mda. „Was ist das schön – Kinder, alte Leute, Priester, Jugendliche, Mönche, Ehepaare, alle zusammen. Das ist richtig Volkskirche, die hierher pilgert.“ Lucas W. (19), einer der beiden deutschen Voluntäre im Centro Internazionale di Schoenstatt Belmonte, kennt so etwas von seiner Pfarrei daheim nicht. Es ist der Kreuzweg des Dekanats Selva Candida, der schon seit einigen Jahren immer auf dem Gelände von Belmonte stattfindet. Wer zu Gott gehört, gehört zu einem Volk, betont Papst Franziskus immer wieder. Zu einem Volk von Menschen aller Generationen, Nationen, Biografien. Vor dem hell erleuchteten Heiligtum, dessen Tür mit Palmzweigen umrahmt ist, findet sich dieses Volk ein als Gemeinschaft derer, die an diesem Abend mit Jesus und mit Maria gehen wollen.

2014-04-13 15:15:22

MIT WENIGEN WORTEN, P. Joaquín Alliende. Im europäischen Sommer 1977 regnete es viel. Auf dem Hintergrundbild grauer Wassermassen leitete Pater Alex Menningen, der Jünger, der Pater Josef Kentenich am nächsten war, eine Forschungsarbeit über die „Volks- und Wallfahrtsbewegung Schönstatts“. Am Ende, wie um die Arbeitswochen abzuschließen, sagte er: „Es gibt eine Gefahr, die Schönstatt immer bedrohen wird: eine elitaristische Einstellung, die unsere Führergemeinschaften und die Mitgliedschaft der Liga zu elektiven, selbstbezogenen Kreisen macht. In der Praxis bedeutet das, aus der Volks- und Wallfahrtsbewegung ein blutleeres, unwesentliches Gebilde zu machen.“

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