Leben bewegt: Nachrichten, Erfahrungen, Begegnungen, Zeugnisse

Leben entzündet sich am Leben.

Worte bewegen, Beispiele reißen mit.


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2014-09-14 17:53:11

PARAGUAY, P. Antonio Cosp, Marina und Rolf Huber, mda. Die III. Außerordentliche Versammlung der Bischofsynode, von Papst Franziskus unter dem Thema "Pastorale Herausforderungen der Familie im Kontext der Evangelisierung" einberufen, findet vom 5. – 19. Oktober im Vatikan statt. Die Thematik umfasst Bereiche, die sich aus von einem hohen Prozentsatz von Familien in den letzten Jahrzehnten sozial und kirchlich kontrovers und leidvoll erlebten und gelebten Situationen ergeben: wiederverheiratete Geschiedene, Zusammenleben von Paaren, gleichgeschlechtliche Beziehungen und Adoption, gemischte oder interreligiöse Ehen, Alleinerziehende, Leihmutterschaft, Glaubensschwäche und -verlust im Blick auf das Ehesakrament und die Beichte. Es gibt manche Empfehlungen zum Thema Familie innerhalb wie außerhalb der Kirche, die sich bei näherem Hinschauen als akademische Lösungen auf der Suche nach ihrem Problem entpuppen. In der Linie der pastoral-pädagogischen Konzeption Pater Kentenichs entstand die Pastoral der Hoffnung, ein Projekt der Schönstatt-Familienbewegung in Paraguay, als Antwort des Lebens auf ein Anliegen, eine Seelenstimme – eine geöffnete Tür, die diejenigen, die in der Spur Pater Kentenichs gehen, zum Handeln ruft.

2014-09-14 17:26:49

MIT WENIGEN WORTEN, P. Joaquín Alliende L. Bindungen an Personen, Ideen, Orte. Wir wissen, dass die Welt der Bindungen den Kern des Erlebens und Verstehens Schönstatts ausmacht.

 

 

 

 

 

2014-09-14 16:15:15

org. Alle Stände der Kirche und viele andere außerhalb, ob gläubig oder nicht, haben die klaren, Hoffnung machenden und zugleich motivierenden Worte von Franziskus erhalten, die Verantwortung wahrzunehmen, die wir alle haben, eine Welt nach dem Willen Gottes zu bauen, in der Kraft des Heiligen Geistes und auf dem Weg Christi. Kardinäle und Bischöfe, Priester, Ordensmänner und Ordensfrauen, Novizen und Seminaristen, Familien, Jugendliche und Alte, Gemeinschaften und Institutionen haben diese Empfehlung erhalten, hinaus „auf die Straße“ zu gehen, um eine Hoffnung zu bringen, nicht eine utopische, sondern eine Hoffnung in konkreten Taten, in Projekten der Evangelisierung des Menschen, wo immer er sei, und wenn er an der „Peripherie“ ist, dann genau dort und mit allen damit verbundenen Risiken und Gefahren. Ich ziehe eine verunglückte Kirche, die hinausgegangen ist, um zu dienen, einer aus Selbstbezogenheit kranken vor, wiederholt er immer wieder. Zeugnis all dessen ist der Bereich von schoenstatt.org, in dem Woche für Woche Texte ausgewählt werden, die uns auf unserer eigenen Wallfahrt zum Jubiläum 2014 anregen. Und kein Zweifel, da wir Kirche sind, sind diese Worte auch an uns gerichtet. Wie mag unser Vater sich an diesem missionarischen Impuls freuen, der uns aus dem Herzen der Kirche selbst geschenkt wird! (P. José María García)

2014-09-13 20:24:02

ITALIEN, Federico Bauml. Zwanzig junge Leute, echte Italiener oder zumindest “adoptierte”, auf Eroberung um Deutschland zu entdecken, kommen - natürlich! - in Schönstatt vorbei.


 

 


2014-09-13 16:18:30

mda. Ob Berg Moriah, Haus Regina oder auf der Straße vor der Marienau, ob Deutsche, Chilenen, Inder oder Spanier: Wen man auch traf an diesem 12. September, dem Namenstag der Gottesmutter Maria, einem Fest, das im römischen Kalender von 1970  gestrichen wurde, da es eine Doppelung zum Fest Mariä Geburt darstellt, und nur im deutschen Sprachgebiet erhalten geblieben ist, der sagte: Heute Abend gehen wir zum Urheiligtum, da kommt doch die Krone wieder... Und dabei meint "heute Abend" natürlich den Abendsegen, "die beste Erfindung, seit es das Urheiligtum gibt", wie Rektor Egon M. Zillekens mit einem Augenzwinkern sagt. Mit dem Abendsegen am Urheiligtum hat dieser so stark in Berge und Häuser zergliederte Ort auf einmal eine zeitliche und örtliche Zentrierung. Da trifft man sich, ohne es planen zu müssen, da kommt man zusammen, da erfährt man Interessantes, und da kommt dann eben auch die Krone wieder.

2014-09-13 13:45:57

mda. 1914. Für die Schönstatt-Bewegung in aller Welt verbindet sich dieses Jahr spontan mit dem Jahr der Gründung Schönstatts. Einer Gründung zu Beginn des Ersten Weltkrieges. "Kriegskind" nennt Pater Kentenich Schönstatt deshalb.  Kind eines wirklichen, eines schrecklichen, eines grausamen Krieges, eines Krieges, der das Leben so vieler junger Menschen brutal beendete, auch der jungen Menschen, die sich ganz und gar geschenkt hatten, damit von diesem kleinen armseligen Kapellchen im engen Tal von Schönstatt (wo noch heute das Navi versagt, weil es kein GPS-Signal empfangen kann) eine Erneuerung der Welt und Gesellschaft im Bündnis mit der Mutter des Herrn und der Mutter aller Menschen. Ein Krieg, der auch zur Wiege eines Schönstatt im Hinausgehen wurde, eines  in den Schützengräben und auf den Schlachtfelder bewährten Schönstatt in der Hilfe für den Nächsten in Not und einem Glauben, der in Taten beweist, dass er wirklich liebt; eines Schönstatt, das hier, in diesem Gründungs-Kriegs-Geschehen die Kraft bekommen hat, Antwort zu geben und zu sein auf die Empfehlung von Papst Franziskus, hinaus „auf die Straße“ zu gehen, um eine Hoffnung zu bringen, nicht eine utopische, sondern eine Hoffnung in konkreten Taten, in Projekten der Evangelisierung des Menschen, wo immer er sei, und wenn er an der „Peripherie“ ist, dann genau dort und mit allen damit verbundenen Risiken und Gefahren. Darum ist das, was Papst Franziskus heute, am 13. September, bei seinem Besuch auf dem Weltkriegsfriedhof in Redipuglia sagte, wo er zum Gedenken an 100 Jahre Ausbruch des Ersten Weltkriegs für die Gefallenen aller, auch der heutigen Kriege betete, auch Schönstatt gesagt.

2014-09-12 21:43:23

mda. Fr. Ignaci Rajasekara gehört zum ersten Kurs des Priesterbundes in Indien, zum Jubiläums- und Gründungskurs, wie er sich mit berechtigtem Stolz nennt, und ist jetzt für einen Monat in Schönstatt.  Dieser Kurs, der sich vor genau einem Jahr, am Namenstag der Gottesmutter, dem 12.9. 2013, als erster Kandidatenkurs des Priesterbundes in Indien und damit auf dem Kontinent Asien auf den Weg gemacht hat, acht Diözesanpriester zwischen 33 und 54 Jahren. Am Mittwochabend kommt Fr. Ignaci Rajasekara mit Rektor Zillekens am Urheiligtum vorbei. "Da ist es jetzt so leer wie damals, vor hundert Jahren", sagt er. Und da schwingt mehr mit als die Feststellung, dass das Urheiligtum ausgeräumt ist für den Innenanstrich, der dank eines privaten Sponsors durchgeführt werden kann. "Damals waren das MTA-Bild und der Rahmen auch nicht da..." Damals vor hundert Jahren waren es Pater Kentenich und eine Handvoll junger Männer, die in dem alten Kapellchen, dem gerade leergeräumten Abstellraum, ihre ganze Sehnsucht und Liebe investierten, um die Gottesmutter "mit sanfter Gewalt" dorthin zu ziehen. Und dieses eigentlich so verrückte Unterfangen war die Geburtsstunde eines Netzes von Heiligtümern, das heute die ganze Welt umspannt. All dieses Staunen schwingt in diesem Moment mit...

2014-09-11 16:17:41

100 SOLIDARISCHE HÄUSER, mda. "Was für eine Nachricht und was für eine Freude für uns alle, die wir beigetragen haben, dass dieser wunderbare Traum Wirklichkeit geworden ist", so Rodolfo Monedero aus Madrid zu der Information, die schon am Abend des 8. Juli die Runde machte. "Was für ein schönes Geschenk an Papst Franziskus im Jubiläumsjahr. Herzlichen Glückwunsch, schoenstatt.org, zu diesem guten Werk!" Zu diesem guten Werk, das an diesem 8. Juli 2014, dem Tag der Priesterweihe Pater Kentenichs, sein Ziel erreicht hatte mit der Spende des 100. solidarischen Hauses, geschenkt von einem Hausheiligtum in Recife, Brasilien. Jetzt musste nur noch die Überweisung in Paraguay ankommen und der sintflutartige Regen dort aufhören, damit die Gruppe der ehrenamtlichen Bauleute hinausfahren und zusammen mit den Familien die nächsten Häuser bauen könnte, ohne dass Autos und Material im Schlamm versinken würden. Doch inzwischen tat sich etwas in Australien...

2014-09-11 16:05:55

org. Als gute Mutter und Erzieherin schaut die Kirche auf das Wesentliche; und das Wesentliche ist nach dem Evangelium die Barmherzigkeit, so Papst Franziskus in der Katechese bei der Generalaudienz am 10. September, auf dem Platz vor dem Heiligtum des Heiligen Petrus in Rom. In der Audienz ging es weiter um die Mütterlichkeit der Kirche, ein zentrales Thema bei Franziskus. An diesem Tag betrachtete er vor allem die Erziehung durch die Werke der Barmherzigkeit. Die Kirche lehre, so Franziskus, aber nicht theoretisch, sondern durch das Beispiel. Und es reiche nicht, die zu lieben, die auch uns lieben. Um die Welt zu verändern – und darum geht es – ist es notwendig, Gutes zu tun, ohne etwas dafür zu erwarten, wie es der Vatergott mit uns getan habe, als er uns Jesus schenkte. Und Franziskus tut, was er sagt, und erzählt die Geschichte von der Mutter, dem Bettler und dem halben Steak.

2014-09-11 08:43:34

DEUTSCHLAND, dbk. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hat am 9. September beim St. Michael-Jahresempfang in Berlin dazu aufgerufen, sich in der Gesellschaft verstärkt auf die befreiende Botschaft des Christentums zu verlassen. Die revolutionäre Botschaft des Evangeliums zeige, dass die Menschen eine Familie seien: „Gott ist der Gott aller Menschen. Er hat jedem Menschen seine individuelle Würde gegeben. Darauf müssen wir uns rückbesinnen, wenn wir fragen, was die Kraft des Evangeliums in der Welt von heute ist“, so Kardinal Marx. Der St. Michael-Jahresempfang ist die Einladung des Katholischen Büros für das politische Berlin. Unter den mehr als 700 Gästen waren Bundestagspräsident Norbert Lammert, Bundeskanzlerin Angela Merkel und zahlreiche Mitglieder der Bundesregierung und der Deutschen Bischofskonferenz.

2014-09-10 22:45:29

DEUTSCHLAND, Schwester M. Anne-Meike Brück/red. In Deutschland lebende Filipinos kamen am 7. September aus Anlass des 100-Jahr-Jubiläums nach Schönstatt. Mehr als 300 Pilger, überwiegend aus den philippinischen Gemeinden Bonn, Düsseldorf und Berlin, aber auch aus der Diözese Fulda und aus der Nähe rund um Vallendar und Koblenz feierten – wie schon andere Gruppierungen zu einem eigenen Termin eingeladen und nicht bei der internationalen Jubiläumswallfahrt zum 18. Oktober - miteinander die Entstehung Schönstatts vor 100 Jahren. Pater Widmaier, Wallfahrtsleiter am Ort Schönstatt, hieß sie und einige deutsche Pilgergruppen in der heiligen Messe willkommen.

2014-09-10 22:38:44

DEUTSCHLAND, mda. "In unseren Städten und Dörfern gibt es mutige und schüchterne Menschen, gibt es missionarische und schlafende Christen. Und es gibt die vielen, die auf der Suche sind, auch wenn sie es sich nicht eingestehen. Jeder ist gerufen, jeder ist gesandt. Aber es ist nicht gesagt, dass der Ort dieses Rufs nur das Pfarrzentrum ist. Es ist nicht gesagt, dass sein Moment notwendig die gemütliche Pfarrveranstaltung ist. Der Ruf Gottes kann uns genauso erreichen am Fließband und im Büro, im Supermarkt, im Treppenhaus, also an den Orten des alltäglichen Lebens" – so Papst Franziskus letztes Jahr an die österreichischen Bischöfe. Auf der neuen Internetseite "GOTTvertrauen" (www.gott-vertrauen.net) findet sich nicht nur dieses Wort von Papst Franziskus, sondern jede Menge von Erfahrungen mit einem Gott, mit dem man rechnen kann. Im Treppenhaus, auf dem Weg zum Flötenunterricht oder auf der Autobahn.

2014-09-08 09:02:21

ROM, mda. Ein über vierzig Jahre altes Versprechen wird endlich eingelöst. In der Stadt der Päpste entsteht ein Schönstatt-Heiligtum. Ein beinahe vergessenes Gelände bleibt „Land des Vaters.“ An einem eiskalten Wintertag wird in Gegenwart weniger Menschen der Grundstein gelegt.  Unter strahlender römischer Sonne feiern wenige Monate später - am 8.9.2004 - Tausende aus aller Welt die Einweihung. Es ist für sie „unser aller Heiligtum“. Um das Heiligtum entsteht ein Ort, an dem die Vision einer neuen Kirche Gestalt annimmt. Eine Kirche nach dem Herzen von Papst Franziskus.

2014-09-07 18:52:12

ARGENTINIEN, Roberto Liñares, Claudia Echenique. Es war ein unvergesslicher Abend, der Geist und Seele der Schönstattfamilie der Region Buenos Aires entzündet hat. Am Dienstag, 26. August, feierten die neun Diözesen (von Zarate-Campana bis La Plata) im Teatro Colón, einem der besten Opernhäuser der Welt, mit einer Kulturveranstaltung ersten Ranges 100 Jahre Liebesbündnis mit Maria.



2014-09-07 17:21:59

BRASILIEN, Sueli Vilarinho. Am Samstag, dem 23. August fand im Schönstatt-Heiligtum in Jaraguá das Treffen der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter der Region Brasilândia von São Paulo/Brasilien statt, zum Gedenken an den 11. Jahrestag, an dem die Auxiliar in der Region Brasilândia im gleichnamigen Bezirk von São Paulo angekommen war.






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