Veröffentlicht am 8. September 2017 In Solidarisches Bündnis

Jetzt ist die Stunde des solidarischen Bündnisses mit Mexiko, Mittelamerika und der Karibik

Redaktion •

Die Naturgewalten scheinen all ihre Gewalt in der Karibik, Mittelamerika und Mexiko auszulassen. Bitten wir im solidarischen Bündnis von all unseren Heiligtümern aus für die Opfer von Hurrikan Irma und dem Erdbeben in Mexiko samt seinen Auswirkungen auf die ganze Region.

Mindestens 32 Tote forderte das starke Erdbeben, das an diesem Morgen den Süden Mexikos aus dem Schlaf riss. Mit der Stärke von 8,2 auf der Richterskala war es das stärkste Erdbeben seit mindestens 100 Jahren. Die betroffenen Regionen sind die ärmsten des Landes.

Eine Tsunamiwarnung für ein bis drei Meter Wellen galt und gilt für Ecuador, El Salvador, Guatemala, aber auch für Neuseeland, die Amerikanischen Samoa-Inseln, die Cook-Inseln, Fiji, Polynesien, Kiribati, Tokeau, Tuvalu, Vanuatu und Wallis und Fortuna.

Gleichzeitig hinterlässt Hurrikan Irma eine Spür der Verwüstung und des Leids in der Karibik. Es gibt mindestens 16 Tote auf den Inseln, deren Gebäude teils zu 95% zerstört sind. Und es gibt nichts, wohin die Menschen fliehen können. Kuba bereitete sich ausgerechnet heute, am Fest der Virgen de la Caridad, der Patronin des Landes, auf den Hurrikan vor. Die Verehrung der Virgen de la Caridad ist im gesamten kubanischen Volk tief verwurzelt. Betend und singend trugen die Menschen Stunden vor dem Hurrikan die Statue ihrer Muttergottes durch die Straßen. „Außer der Zerstörung, die der Hurrikan verursacht, wird das alles zu einer Herausforderung für den Glauben unserer einfachen Leute“, so P. Rolando Montes de Oca, kubanischer Bundespriester.

Beten wir für die Opfer, für die Angehörigen und für alle, die herbeieilen, um zu helfen; unsere Arbeit und unser Apostolat werden zum Gnadenkapital, heute am Fest Maria Geburt.

 

Herr, unser guter Gott, Herrscher über das All, der du Himmel und Erde regierst und mit einem einzigen Wort den Sturm zum Schweigen bringst,

höre unsere Bitte und reiße die Urgewalt der Natur weg von den karibischen Inseln, von Florida und den USA und allen Ländern, und lass den Hurrikan aufs offene Meer ziehen und an Kraft verlieren, damit unsere Angst sich in Dank verwandle.

Um deiner Liebe und Barmherzigkeit willen, heile unsere Erde und beschütze uns. Amen.

Gebet, das in diesen Stunden durch die sozialen Netzwerke geht

In Kolumbien bittet Papst Franziskus,  für die Opfer des Erdbebens in Mexiko und des Hurrikans „Irma“ zu beten

Am Ende der bewegenden Messe vor 650.000 Menschen, darunter Indigene aus 103 Ureinwohnervölkern Kolumbiens, bat Papst Franziskus heute (8.9.) um Gebet für die Opfer des Erdbebens in Mexiko und des Hurrikans Irma.

„In diesem Moment möchte ich meine geistliche Nähe all denen ausdrücken, die an den Folgen des Erdbebens leiden, das in der vergangenen Nacht Mexiko heimgesucht und viele Tote und enormen Sachschaden verursacht hat. Mein Gebet gilt denen, die ihr Leben verloren haben und ihren Familien“, sagte er in Blick auf das Erdbeben, das vor allem in den Staaten Oaxaca und Chiapas viele Opfer gefordert hat.

„Außerdem verfolge ich die Entwicklung des Hurrikans Irma, die die Karibik trifft und auf seinem Weg zahlreiche Opfer und unglaublichen Sachschaden verursacht; Tausende sind obdachlos geworden. Ich trage sie im Herzen und bete für sie. Und Sie alle bitte ich, sich diesem Anliegen anzuschließen.“

 

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