Veröffentlicht am 25. November 2017 In Projekte

Christus zu den Menschen bringen – eine neue Erfahrung in Puente Alto

CHILE, Gustavo Hanna Crespo •

Seit 2012 haben die Studenten der Schönstatt-Patres des Colegio Mayor ein Sozialprojekt im Süden der Stadt Santiago de Chile, in Puente Alto.

In diesem sozial schwachen Viertel hat die Gemeinschaft der Schönstatt-Patres auch eine Schule für die Kinder, Heranwachsenden und Jugendlichen des Viertels. Hier finden auch die jährlichen Misiones des Colegio Mayor in der Karwoche statt.

Das Projekt besteht darin, dass zwei oder drei Seminaristen für ein Jahr dort in einem Haus leben und pastorale Dienste in der Katechese der Schule sowie in zwei Kapellen (Senhor da Misericórdia und São Carlos) durchzuführen. Das Anliegen ist, Raum anzubieten, wo Menschen sich in einer religiösen Atmosphäre begegnen und austauschen können.

Etliche Brasilianer haben dieses Experiment bereits gemacht, P. Júlio und P. Ailton im Jahr 2013, Deilton 2016, und ich habe zurzeit die Gelegenheit, für ein Jahr mit zwei anderen Seminaristen, einem Chilenen und einem Spanier, dort zu wohnen und zu wirken.

Es sind täglich einfache, schlichte Gesten, die uns als Patres formen, ein Gespräch, ein Besuch, um ein Gebet für einen Verstorbenen zu sprechen, Taufen zu begleiten oder einfach da sein als “unsere Nachbar-Seminaristen”.

Es gab hier bereits zahlreiche Aktivitäten mit der Schönstattjugend des Heiligtums von Campanário im Osten der chilenischen Hauptstadt, um die Freude des Evangeliums Jesu zu den Menschen dieses Viertels zu bringen.

Es handelt sich nicht um eine Dauermission, sondern schlicht darum, die Ärmsten auf ihrem Glaubensweg zu begleiten.

Dies Projekt trägt den Namen Sión Puente/ Sião Ponte (Sion-Brücke) und entspricht unserem Wunsch als Seminaristen der Schönstatt-Patres, Brücke zu sein zwischen Gott und den Menschen, so dass jeder eine reale Chance hat, Christus zu begegnen, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist.

Quelle: www.jumasbrasil.com.br

Original: Portugiesisch. Übersetzung: Mechthild Jahn und Renate Dekker, Biguaçu, na grande Florianópolis/SC, Brasilien

 

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