Veröffentlicht am 27. September 2017 In Kampagne

Ein besonderer Bündnistag in Panama – mit einem neuen Bildstock der Gottesmutter von Schönstatt

PANAMÁ, Fer Castro und Maria Fischer •

Am 18. September 2017 wurde in der Pfarrei San Francisco de La Caleta in Panama City ein Bildstock der Gottesmutter von Schönstatt gesegnet. Bei der gleichen Feier  ließen sich zwei junge Frauen aus der Schönstattjugend als Missionare der Pilgernden Gottesmutter aussenden, ebenso eine Gruppe von Frauen.

In dieser Pfarrei wurde vor einigen Monaten ein Theaterstück aufgeführt mit dem Titel „Ein schöner Ort“, inspiriert von der Pädagogik Schönstatts; Regisseur und Autor war Darío Ramírez, ein junger politischer Flüchtling aus Venezuela, mit dem schoenstatt.org kürzlich ein ausführliches Interview gemacht hat (deutsche Übersetzung folgt).

Während des Weltjugendtages in Panama im Januar 2019 mit seinem marianischen Motto  ist diese Pfarrei das Hauptquartier für alle Schönstätter, die teilnehmen. Im Moment   gibt es hier Gruppen der Mütter und der Mädchenjugend und schon lange die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter.

Ein Leben für Schönstatt in Panama

Pfarrer von San Francisco de la Caleta ist Pfr. Rómulo Aguilar, der im Heiligtum von Bellavista in Chile sein Liebesbündnis geschlossen hat und im Mai 2011 zum ersten Mal im Urheiligtum war. “

Pfr. Rómulo lernte Schönstatt in den neunziger Jahren durch eine Begegnung mit P. Esteban Uriburu während dessen Besuch in Panama kennen,  bei dem dieser die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter von Schönstatt verbreitete. Als P. Esteban die innere Nähe von Pfr. Rómulo zu Schönstatt wahrnahm,  lud er ihn nach Buenos Aires ein, um dort die Kampagne authentisch und aus der Nähe zu studieren und zu verstehen. Dieser Besuch kam erst zustande, als P. Esteban schon sehr krank war. „Da hat er seine ‚rechte Hand‘, Monina Crivelli, gebeten, diesen Besuch für mich zu organisieren, um all das zu erleben, was mir fehlte, um den Geist der Kampagne aufzunehmen und sie so in mein Land zu bringen“, sagt Pfr. Romulo. „Ich erinnere mich noch an alle Einzelheiten dieses Besuches, es war eine tiefe Erfahrung, die mein Leben geprägt hat.“

„Oh ja, der Pfarrer Rómulo! Wir haben den Kontakt mit ihm verloren, damals gab es ja noch nicht mal E-Mail. Ich habe so sehr nach ihm gesucht für die Zeugnisse über Pater Esteban! Und jetzt taucht er auf schoenstatt.org auf! Was für eine Freude!“ So der Kommentar von Mercedes Bonorino. In den Tagen um die Einweihung des Bildstocks in Panama wurde gerade die Initiative neu gestartet, aus Fotos von Bildstöcken ein digitales Mosaik der Original-Peregrina für den Joao-Pozzobon-Saal in Belmonte zu gestalten, als Beweis des Dienstes an der Kirche.

„Dass der neue Bildstock aus Panama Teil dieses Mosaiks wird, ist eine ganz besondere Freude“, so Ana Echevarria, die zusammen mit Mercedes Bonorino und einem Kreis von Missionaren der ersten Stunde aus Argentinien hinter dieser Initiative steht.

 

Besuch von Pfr. Rómulo in Schönstatt, Mai 2011

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

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