Veröffentlicht am 2. Juli 2017 In Kampagne

Die Pilgernde Gottesmutter ist in Venezuela angekommen – wieder einmal

VENEZUELA, Maria Fischer mit Mercedes MacDonough •

Am Ende kann man nicht sagen, wer diese Begegnung mehr gesucht hat, die Pilgernde Gottesmutter oder Concepción, die so sehr in sie verliebt ist, „dass sie Maria sucht, wo auch immer man von ihr spricht“, diese Frau aus einer Stadt in Venezuela, die dank „vernetzter Schönstätter“ eine Möglichkeit bekommen hat, ein Bild der Pilgernden Gottesmutter zu erhalten, um sie dorthin zu bringen, wohin sie gehen möchte, gerade jetzt in diesen schwierigen Momenten.

Am 8. Juni 2017 wurde eine der „Gründungs-Peregrinas“ mit einem Begleitheft, etwas Material und der Broschüre mit den Worten von Papst Franziskus bei der Jubiläumsaudienz der Schönstatt-Bewegung auf den  Weg nach Venezuela geschickt, und sie hatte es eilig  – denn sie kam in Rekordzeit und ohne jegliche Probleme bereits am 16. Juni an.

An diesem Freitag, dem 16. Juni 2017, hatte Concepción sich auf der Arbeit freigenommen, um zur Post zu gehen und sich nach dem Verlauf der Sendung zu erkundigen – und kam genau in dem Moment dorthin, als das Päckchen aus Argentinien bearbeitet wurde. Sie schreibt:

„Ich möchte mir das Herz herausreißen und es in ihre Hände legen, so wie sie mir eines Tages ihres geschenkt hat; meine Bewunderung, meine Liebe wächst und wächst beim Erinnern an jeden Schritt, den ich heute getan habe, ohne konkreten Plan, ohne darüber nachzudenken, was ich heute tun würde, außer an das, was ich auf der Arbeit machen muss. Dieses Zusammentreffen von Ereignissen heute ist das, was das alles so wunderbar macht, und ich bin sicher, dass es nur wegen Maria und nach dem Willen Gottes so war, wie es war. Ich fühle mich gesegnet und geehrt, vor allem, weil ich diesen Segen doch gar nicht verdiene. Die Tatsache, dass sie sich offensichtlich beeilt hat, um hierher zu kommen, und dass irgendetwas mich angetrieben hat, damit ich sie auf der Post in Empfang nehmen konnte, kaum dass sie angekommen war, das ist einfach unbeschreiblich. Ich verdiene so ein Geschenk nicht, aber ich nehme es in Demut an, mit Liebe und mit tiefem Dank.“

Land ihrer Sehnsucht

Es ist nicht das erste Mal, dass die Pilgernde Gottesmutter nach Venezuela kommt. Die allererste Pilgermadonna wurde schon Ende der achtziger Jahre durch P. Esteban Uriburu nach Venezuela geschickt, und ihre Spur hat sich verloren … doch Sie hat Venezuela wohl nie vergessen. Mit einem deutschen Ehepaar, das einige Jahre in Caracas gearbeitet hat, kam die Pilgernde Gottesmutter in zahlreichen Bildern nach Caracas und einige nahegelegene Orte. Eine junge Venezolanerin, Christel Sonnekalb, nahm auf Besuchen in ihrem Heimatland zweimal das Bild der Pilgernden Gottesmutter mit, das sie in ihrer Zeit als Voluntärin in der Vorbereitung des Weltjugendtages in Köln begleitet hatte. Und zuletzt war es Diakon Alberto José Badaraco Ochoa in Puerto la Cruz, bei den Mitarbeitern des Radiosenders, den der Diakon leitet. Jetzt möchte sie an einem weiteren Ort Venezuelas wirken – und sie hat es eilig.

Von wegen erst einmal bei mir zu Hause

Es waren keine 48 Stunden vergangen, als die Dreimal Wunderbare Mutter am 18. Juni ihren Pilgerweg begann. „Es spricht für sich, dass sie ihren Pilgerweg gerade am Sonntag, dem 18., begonnen hat“, so die Missionarin.  „Es war sie selbst, die in das Haus einer der beliebtesten Frauen aus unserer Pfarrgemeinde, die am Donnerstagabend verstorben war, drängte. Salome war für mich eine Heilige, aus der franziskanischen Gemeinschaft, eine bescheidene Frau, immer von Freude geprägt. Wir sind nicht traurig, sondern froh, dass sie schon im Himmel ist. Die Pilgernde Gottesmutter begleitete ihre Familie während der Gebete. Liebe Pilgernde Gottesmutter, ich hätte dich schon gerne bei mir zu Hause und bei meiner Familie, aber noch lieber möchte ich deine Gnade und deinen Segen zu anderen Familien bringen. So warte ich eben immer neu auf dich und begleite dich mit meinem Herzen und meiner Seele.“

Sie will nicht bleiben … sie will heraus …

„Als ich Familie R. die Gottesmutter überreicht habe, habe ich ihnen einen kleinen Vortrag über die MTA gehalten, wer sie ist, und vor allem erzählt, wie es mit ihrer Ankunft in Venezuela war, und über den Glauben und das Vertrauen auf die Barmherzigkeit Gottes. Auf Wunsch dieser Familie beten wir am 18. Juli in ihrem Haus den Lichter-Rosenkranz. Und die Gottesmutter hat ihre Mission begonnen. Ich bin erstaunt, wie schnell sie wirkt und ich muss darüber lachen, wie langsam ich bin, die ich sie so gerne ein paar Tage lang gemütlich zu Hause genießen wollte.  Sie bestimmt und ich mache, was sie will.“

Sie ist die eilige Jungfrau

Am Schluss einer langen Unterhaltung per Whatsapp über diese ersten Schritte sagt Concepción:  „Ja, meine liebe Freundin, du hast meine Erlaubnis zur Veröffentlichung meines Zeugnisses.  Ich habe ja jetzt deine Whatsapp-Nummer, da kann ich dir weiter erzählen, was die Gottesmutter macht, denn ich weiß, das ist erst der Anfang…“

Ganz sicher ist das erst der Anfang.

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