Veröffentlicht am 28. Juni 2017 In Kampagne

An diesem Tag und zu dieser Stunde vor genau 32 Jahren …

BRASILIEN, Joao Luiz Pozzobon (Enkel), 27. 06. 2017 •

Heute Morgen ging eine große Gruppe von Pilgern in Prozession vom Haus von Joao Luiz Pozzobon zum Tabor-Heiligtum, im Gedenken an seinen 32. Todestag.

Genau vor 32 Jahren am selben Tag und zur selben Stunde hat der Diener Gottes Joao Luiz Pozzobon seinen Schritt hinein ins ewige Leben getan. In den drei Tagen zuvor war alles Vorbereitung und Feier zu seiner Ehre. In diesen Tagen war es möglich, die Momente seiner Freude, seines Glaubens, aber auch seiner Schwierigkeiten und Traurigkeit zu reflektieren und nachzuerleben.

Die Sicherheit, dass Maria in jedem Augenblick bei ihm war

Auch in den trüben und unsicheren Momenten seines Lebens hatte er immer eine Gewissheit: dass Maria in jedem Augenblick bei ihm war, dass sie immer das Licht seines Lebens und seines Weges war.

Sie ist das Licht, das Dunkelheit in Helle verwandelt, das Licht, das einen unklaren und oft angstmachenden Weg in einen Weg der Sicherheit und des Vertrauens verwandelt. Maria war das Licht, das sein Leben erhellt hat. Durch sie wurde sein Leben verwandelt; und durch ihn wurde und wird bis heute das Leben von sehr vielen Menschen verwandelt. Dieses Licht, das während der 35 Jahre seines Pilgerweges viele auf den richtigen Weg geführt hat, hat gezeigt, dass es auch in den allerschwärzesten Momenten niemals erlöschen würde und immer in seinem Herzen brennen würde.

Auch nach seinem Tod ist dieses Licht in denen, die ihn oder seine Kampagne gekannt haben, lebendig geblieben. Er hat durch die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter geschafft, dass diese Flamme im Haus vieler Menschen durch das Bild der Pilgernden Gottesmutter brennt, und dass es ein Licht ist, das man teilt und das so aus vielen Häusern und Herzen die Dunkelheit vertreibt.

Alles, was Großeltern für ihren Enkel tun, tut er für mich

Für mich ist der 27. Juni ein sehr bedeutender Tag, der sehr viele Gefühle in mir weckt. Denn wenn wir an den Tod dieses so besonderen, strahlenden Menschen denken, wie es Don Joao Luiz Pozzobon war, dann heißt das für mich auch, an den Tod meines Großvaters denken.

Auch wenn ich ihn nicht so kennenlernen durfte, wie er mich kennt und erleuchtet, weiß ich, dass er mich hört und ich ihn höre. Alles, was alle Großeltern für einen Enkel tun, tut er für mich. Er unterstützt mich in den schwierigen Momenten meines Lebens, hilft mir, Entscheidungen zu treffen und mich für meinen Weg zu entscheiden. Mit absoluter Gewissheit kann ich sagen, dass auch er für mein Leben ein Licht ist. Ich weiß, dass dieses Licht nie verlöschen wird und dass es in meinem Leben immer klarer und strahlender wird.  Ich wünsche mir, dass immer mehr Einzelne und Familien dieses Licht, das João Luiz Pozzobon war und ist, besser kennen lernen, denn es ist nicht nur eine helle Lichtquelle, die fähig ist, zu führen und zu verwandeln, sondern bringt auch das Licht mit sich, das er in seinem Leben immer hatte: unsere liebe Dreimal Wunderbare Mutter.

Original: Portugiesisch, 27.06.2017. Übersetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

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