Veröffentlicht am 20. April 2017 In Kampagne

Was hat Maria gemacht, um bei ihnen im Haus zu bleiben?

ARGENTINIEN, Martha Liotti •

Alles begann am 13. Januar 2010, als Florencia Yasmin auf die Welt kam, in der 28. Schwangerschaftswoche und mit 1350 Gramm Gewicht, und gleich in den Inkubator musste.

An diesem Tag erhielt sie den Besuch der Pilgernden Gottesmutter von Schönstatt, in der Modalität für Säuglinge und Kinder in Lebensgefahr, und ihre Eltern weihten sie dem Unbefleckten Herzen Mariens. Es vergingen zwei Monate stillen Wartens, von Tagen und Nächten, geprägt von immer schmerzlichen Abschieden. Florencia wuchs und gesund und ohne weitere Probleme bis zu dem Tag, an dem sie mit 2.300 Gramm Gewicht entlassen wurde. Gewicht. Endlich nach Hause! Ihre Eltern und Großeltern gaben schriftlich Zeugnis von dem Frieden und der Kraft, die sie durch Marias Anwesenheit bei ihnen erfahren hatten.

Sechs Jahre später ging die Geschichte weiter mit der Geburt von Morena Agustina, der kleinen Schwester von Florencia, am 1.März 2016. Auch ein Frühchen, ganze 980 Gramm; wieder die Angst und die Ohnmacht… doch diesmal auch das Wissen, an wen man sich wenden kann: das kleine Bild der Pilgernden Gottesmutter auf dem Inkubator barg sie und ihre Eltern bis zur Entlassung 70 Tage nach der Geburt, mit 4350 Gramm Gewicht.

Maria am Fuß des Kreuzes

Es fehlte noch die viel schlimmere Prüfung. Man stellte bei Morena Hydrocephalus fest, und das bedeute den Beginn eines neuen Kreuzwegs für die Familie. Die Mutter, Maria Laura, erzählt: „Sie war sechs Wochen in der Kinderklinik mit einem Ventil außen an ihrem Köpfchen, durch das die Flüssigkeit abgelassen wurde. Dieses Ventil musste jede Woche gewechselt werden, bis die Flüssigkeit sauber wurde und frei von Bakterien und so schließlich ein Ventil innen eingesetzt werden konnte.“

Sie haben die ganze Zeit auf die „kleine Muttergottes“ vertraut, die sie seit dem Tag der Geburt auch in den dunkelsten Momenten begleitet hatte. Endlich verkündete ihnen der behandelnde Arzt, dass Morena für den chirurgischen Eingriff bereit sei. Die Drainagevorrichtung, die sie ein Leben lang tragen muss, wurde implantiert.

Die Operation verlief erfolgreich, das Mädchen gewöhnte sich an die Drainage, kam endlich nach Hause… und ist vor ein paar Wochen ein Jahr alt geworden.

Ein Bildstock im Garten

In der Zwischenzeit reiste Morenas Großmutter nach Buenos Aires und kauft beim Heiligtum von Belgrano ein Bild der Gottesmutter von Schönstatt für das Haus ihrer Tochter Maria Laura. Und im Garten dieses Hauses errichteten sie einen Bildstock, von dem Maria als Mutter und Herrin des Hauses von Familie Silva-Fernández wirkt.

Sie ist so bei ihnen geblieben, in diesem schönen Stadtteil von Corrientes, teilt dort Leben und Glück dieser Familie, die in großer Not die Mutter Christi entdeckt hat, die Mutter, die Schmerz und Ohnmacht in Glauben und Hoffnung zu verwandeln versteht.

 

Modalitäten: Die „kleine Kampagne“ – die Pilgernde Gottesmutter für Kinder in Lebensgefahr

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