Veröffentlicht am 7. Februar 2018 In Franziskus - Initiativen und Gesten

Ein Gebetstag für Frieden in Afrika

TAG DES GEBETS UND DES FASTENS FÜR DEN FRIEDEN AUF DER WELT  •

“Was kann ich für den Frieden tun?”
Papst Franziskus hat einen besonderen Tag des Gebets und des Fastens für den Frieden auf der Welt ausgerufen. Nach dem Angelusgebet am vergangenen Sonntag sagte er, der Gebets- und Fasttag solle am 23. Februar stattfinden, dem Freitag der ersten Fastenwoche. Schon im September 2013 hatte Franziskus einen besonderen Tag des Gebets und Fastens für einen Frieden in Syrien durchgeführt. Ende November letzten Jahres leitete er außerdem ein Friedensgebet für Afrika im Petersdom.

„Angesichts der fortdauernden, tragischen Konfliktsituationen in verschiedenen Teilen der Welt lade ich alle Gläubigen zu einem besonderen Tag des Betens und Fastens für den Frieden ein“, so der Papst nach seinem Angelusgebet am Petersplatz wörtlich. „Wir widmen ihn besonders der Bevölkerung in der Demokratischen Republik Kongo und im Südsudan. Wie bei ähnlichen Gelegenheiten lade ich auch wieder die nicht-katholischen und nichtchristlichen Brüder und Schwestern ein, sich dieser Initiative auf die Weise, die sie für am besten geeignet halten, anzuschließen.“

„Unser himmlischer Vater hört seine Kinder immer, wenn sie in Schmerz und Angst zu ihm schreien“, fuhr der Papst beim Angelus fort. „Er heilt, die gebrochenen Herzens sind, er verbindet ihre Wunden“ (Ps. 147,3). Ich rufe dringend dazu auf, dass auch wir diesen Schrei hören mögen! Jeder möge sich vor seinem eigenen Gewissen und vor Gott fragen: Was kann ich für den Frieden tun? Mit Sicherheit können wir beten – aber nicht nur. Jeder von uns kann konkret Nein zur Gewalt sagen, soweit das von ihm oder ihr abhängt! Denn die Siege, die man durch Gewalt erringt, sind falsche Siege, während das Arbeiten für den Frieden allen guttut!“

 

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