Veröffentlicht am 14. Februar 2017 In Franziskus - Initiativen und Gesten, Im solidarischen Buendnis mit Franziskus

Beten wir mit dem Papst, die Hand am Pulsschlag der Zeit: für die Kinder, deren Leben vor der Geburt in Gefahr ist und für die Menschen am Ende ihres Lebens

AKTUELLES GEBETSANLIEGEN VON PAPST FRANZISKUS – Maria Fischer , Redaktion schoenstatt.org •

Alles wartete. Nach dem ersten Angelus des Monats verkündete Papst Franziskus sein aktuelles Gebetsanliegen, sein „Last-Minute-Anliegen“ oder wie es in Schönstatt genannt wird: sein Anliegen am Puls der Zeit. In Bamberg, Deutschland, in Tucumán, Argentinien und bei den Mitarbeitern von schoenstatt.org war die Erwartung besonders hoch. Denn das Gemeinsame dieser drei Gemeinschaften ist, dass sie sich diese neue Initiative des Papstes zu Eigen gemacht haben, und zwar nicht nur im Mitbeten, sondern auch mit ihren Beiträgen zum Gnadenkapital.

In diesem Monat Februar, der mit der Begegnung des Kindes mit den beiden alten Menschen im Tempel begonnen hatte, bat Papst Franziskus die ganze Kirche, alle Christen, sich im Gebet für die Menschen zu verbinden, deren Leben vor der Geburt und im letzten Moment des Lebens in Gefahr ist. Für die Verletzlichsten und Schutzlosesten also, gemeinsam, wie um noch einmal die Einheit des Einsatzes für das Leben zu betonen, für das ungeborene wie das sterbende Leben, denn: Jedes Leben ist heilig.

Seien wir nahe und beten wir für die Kinder, die durch Schwangerschaftsabbruch in Lebensgefahr sind wie auch für die Menschen am Ende ihres Lebens:  Jedes Leben ist heilig.“

Hochaktuell: die Beiträge zum Gnadenkapital

In Tucumán wurden an diesem Tag die Beiträge zum Gnadenkapital in der Gebetsmeinung des Monats Januar bei der Gabenbereitung in der Heiligen Messe im Heiligtum überreicht. Da alles schon vorbereitet war und man nur noch auf die Nachricht von Radio Vatikan und schoenstatt.org wartete, wurden auch gleich die Zettel für die Beiträge zum Gnadenkapital in der aktuellen Gebetsmeinung verteilt. Im Urheiligtum wurden die Beiträge zum Gnadenkapital von jemandem aus der Redaktion von schoenstatt.org am Freitag, dem 3. Februar, in den Krug gelegt. Auch im Heiligtum in Madrid, im Heiligtum des Erzbistums Bamberg in Schesslitz, in Memhölz, und wer weiß noch wo sonst, wo niemand davon berichtet hat…

Diese Initiative des Papstes ist so neu und gleichzeitig so leise, dass die Reaktion in der Kirche wie in den kirchlichen Medien noch sehr gering ist. Da ist dann die Freude umso größer, dass wir vom Liebesbündnis aus dabei sein, in dem Gebet, um das Papst Franziskus die ganze Kirche bittet, und das verbunden mit Beiträgen zum Gnadenkapital in mehreren Heiligtümern und vielen Hausheiligtümern …

Beweist mir erst … mit Taten

Jedes Leben ist heilig. Ein Thema vieler Schönstätter in aller Welt. Von politischen Initiativen zum Schutz der ungeborenen Kinder über Initiativen wie Mutter-/Elternsegen, „Lichtzeichen“ in Deutschland – eine Initiative zur Unterstützung von schwangeren Frauen in Not -, der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter für Kinder in Lebensgefahr bis zu den Voluntarias de Maria und der Krankenpastoral in so vielen Krankenhäusern…

Was für ein Februar kann das noch werden! Ein Monat der Unterstützung dieser Initiativen, ein Monat des Zulächelns und Grüßens von schwangeren Frauen und von Besuchen bei Schwerkranken, Alten und Sterbenden …

Beim Angelus am 5. Februar sagte Papst Franziskus:

 Wir (sind) nicht an unseren Worten, sondern an unseren Werken als wahre Jünger dessen erkennbar, der das Licht der Welt ist.  Denn es ist vor allem unser Verhalten, das – im Guten wie im Schlechten – eine Spur in den anderen zurücklässt. Wir haben also eine Aufgabe und tragen Verantwortung für das empfangene Geschenk: Das Licht des Glaubens, das durch Christus und das Wirken des Heiligen Geistes in uns ist, dürfen wir nicht zurückhalten, als sei es unser Eigentum.  Wir sind indessen berufen, es in der Welt erstrahlen zu lassen, es den anderen durch gute Werke zu schenken.  Und wie sehr bedarf es in der Welt doch des Lichts des Evangeliums, das verwandelt, genesen lässt und das Heil all denen gewährt, die es annehmen!   Dieses Licht müssen wir mit unseren guten Werken überbringen. (Vatican.va)

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer/schoenstatt.org

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