Veröffentlicht am 1. November 2017 In Franziskus - Botschaft

New York, Kabul, Mogadischu – beten wir mit Papst Franziskus für die Toten, die Verletzten, die Angehörigen

BETEN WIR MIT PAPST FRANZISKUS •

Und wieder.  Wieder drei grauenhafte Terroranschläge in einer Woche. Wieder Tod, Leid, Angst, Fassungslosigkeit. Und wieder betet Papst Franziskus für die Opfer, für die Familien, für die Helfer, und er betet für die Bekehrung von Terroristen, die die Welt in Angst und Schrecken versetzen. Er sei „aufs Tiefste betrübt“ über die Attentate der vergangenen Tage in Somalia, Afghanistan und New York, sagte er im Anschluss an das Angelusgebet an diesem Mittwoch auf dem Petersplatz. „Ich bete für die Verstorbenen, die Verletzten und ihre Familien. Bitten wir den Herrn, dass er die Herzen der Terroristen bekehre und die Welt vom Hass und der mörderischen Raserei befreit, die den Namen Gottes missbraucht, um Tod zu säen.“

Im New Yorker Stadtteil Manhattan hatte ein usbekischer Attentäter am Dienstagnachmittag (Ortszeit) mit einem Kleintransporter unweit des One World Trade Centers Passanten und Radfahrer angefahren und dabei mehrere Menschen getötet. Fünf von ihnen sind Freunde aus der Stadt Rosario in Argentinien, die 30 Jahre ihres Abschlusses auf der Fachschule mit einer Fahrt in die USA, wo einer der Absolventen von damals wohnt, feiern wollten. Das schreckliche Ende ihrer fröhlichen Radtour durch Manhattan hat eine ganze Stadt in Trauer gestürzt.

Ebenfalls am Dienstag sprengte sich ein Angreifer in der afghanischen Hauptstadt Kabul in die Luft und riss mehrere Menschen mit in den Tod. In Somalia hatten am Samstag Terroristen ein Hotel in Mogadischu attackiert und nach Medienberichten 23 Menschen getötet. Die somalische Hauptstadt war bereits zwei Wochen zuvor zum Schauplatz eines der blutigsten Anschläge der Landesgeschichte geworden.

Franziskus ging nach dem Angelusgebet weiter auf seinen Besuch zu Allerseelen beim Soldatenfriedhof von Nettuno und anschließend bei den ardeatinischen Höhlen ein. Der Papst bat die Pilger um Gebet „bei diesen beiden Etappen der Erinnerung für die Opfer von Krieg und Gewalt“: „Kriege bringen nichts anderes als Friedhöfe und Tote. Das ist der Grund, weshalb ich dieses Zeichen setzen wollte, in einem Moment, in dem es scheint, dass unsere Menschheit diese Lektion nicht gelernt hat – oder sie nicht lernen will.“

 

 

 

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