Veröffentlicht am 3. April 2017 In Belmonte

Ein Nachmittag in der Schule Mariens – eine Erfahrung von Belmonte

ROMA BELMONTE, P. Rolando Montes de Oca •

Die Kirchenväter bezeichneten die Fastenzeit als einen Aufstieg zum Osterberg. Ein Aufstieg von vierzig Tagen, bei dem es notwendig ist, die Kräfte zu erneuern, um unterwegs nicht aufzugeben oder in die Irre zu gehen. Am Sonntag, 19. März, trafen sich etwa 30 Schönstätter im Internationalen Schönstattzentrum Belmonte, um mit Maria zu gehen und in ihrer Schule zu lernen, stark und überzeugt beim Kreuz zu stehen.

Begrüßt wurden alle von Schwester Giulia. In ihrer Begrüßung wies die Marienschwester mit Blick auf das Evangelium von der Samariterin am Jakobsbrunnen auf den großen Brunnen der Gnade und Begegnung hin, den wir im Schönstatt-Heiligtum haben.

Begegnungen, die im Innern Leben gestalten

Die zentrale Reflektion hatte P. Marcelo Cervi, der Rektor des Heiligtums, übernommen; er bezog sich darin auf einen Ansprache Pater Kentenichs: „Wir sind gekommen,  um zu Maria zu beten, ihr Leben zu betrachten und von ihr zu lernen, unsere Beiträge zum Gnadenkapital zu bringen“, sagte er. „Wir sind eine Familie mit einem eigenen Charisma, wir haben einen Schatz, den es noch mehr zu entdecken, zu nutzen und weiterzugeben gilt.“ Die Botschaft war nicht nur eine Einladung zum Gebet, sondern verwies auch auf die Mission der Schönstattfamilie von Rom aus so vielen Völkern und Nationen.

In einem zweiten Moment stellte P. Marcelo die italienische Übersetzung „ad experimentum“ einer Auswahl von Gebeten aus „Himmelwärts“ vor. Der Rektor lud die Teilnehmer ein, Stellung zu nehmen zu der vorliegenden Übersetzung, um in nicht allzu ferner Zukunft eine bestmögliche und vollständige italienische Fassung der „Magna Charta“ unserer Spiritualität herausgeben zu können.

Als eine Art gemeinschaftlicher „Premiere“ des Himmelwärts – die italienische Fassung hat den Titel übernommen – leitete P. Rodrigo Da Rosa, Mitglied des Instituts der Schönstatt-Diözesanpriester aus Brasilien, das Gebet des „Werkzeugs-Kreuzweges“ aus Himmelwärts. Das Gebet fand Abschluss und Höhepunkt in einer tiefen Gebetszeit im Heiligtum.

Alejandra, eine Frau von Schönstatt aus Chile, die derzeit in Rom studiert, hatte die Gestaltung der Sonntagsmesse übernommen, deren Hauptzelebrant ein Bundespriester aus Kuba war. Das war der Gipfel eines Nachmittags der Besinnung, des Gebets, von Beichten und Begegnungen, die im Innern Leben gestalteten und in allen neuen Einsatz und Freude an neuen Taten weckte.

Eine Symphonie von Gemeinschaften

Es war ein Nachmittag voller Gnadenmomente, hinter dem ein Projekt und ein konkreter Dienst von Schönstattpriestern aus Institut und Bund, der Schönstattpatres, der Marienschwestern und der Frauen von Schönstatt steht, eine echte Symphonie von Gemeinschaften innerhalb der Schönstattfamilie. „Diese Gemeinschaft untereinander gefällt nicht nur unserem Vater und Gründer“, so P. Marcelo Cervi, „sondern ich bin sicher, es ist auch ein Signal für Schönstatt in jedem Teil der Welt, und es ist genau die Sendung von Belmonte.“

Nach der Zeit von Besinnung und Reflektion war Zeit, miteinander eine reiche Auswahl der italienischen Küche zu genießen – ein Beitrag der Teilnehmer und eine gute Ausrede, um noch sehr lange und sehr viel miteinander zu reden, einander besser kennenzulernen und als Familie im Schatten des Heiligtums zu wachsen.

Original: Spanisch, 24.03.2017 . Übersetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

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