Das ist schoenstatt.org

Schoenstatt Nigeria

Ein universales Schönstatt, Schönstatt „vor den Mauern“, ein Schönstatt, das in der Welt präsent ist, Schönstatt als eine internationale Familie, die miteinander kommuniziert aus dem Wunsch heraus, einander zu kennen, Ideen, Aktionen, Gnaden und Erfahrungen mit anderen zu teilen, so dass dadurch Tag für Tag mehr Leben entsteht … Mit anderen Worten, die aktuelle Version von Pater Kentenichs Zeitschrift „MTA“: Das ist seit zehn Jahren die Mission der Seite „Schoenstatt.org“ (bisher Schoenstatt.de). Die neue Domain (seit 2011) unterstreicht die internationale Mission und Ausrichtung.

Revista MTA

In der Zeitschrift MTA ging P. Kentenich davon aus, dass jeder Autor zugleich Leser ist und vor allem, dass jeder Leser auch Autor werden kann. Selbstlos dem Leben dienen, das ist der entscheidende Unterschied zwischen Schönstatt-Journalismus und üblichem  Journalismus.

Atibaia, Brasil

Schoenstatt.org dient - wie jede echte Schönstatt-Kommunikation - der Förderung von Lebensströmungen, die durch das Liebesbündnis aus dem Heiligtum aufbrechen, und ihrer Ausbreitung „darüber hinaus“.

Dieser Dienst zeichnet sich aus durch das Wertschätzen, Entdecken, Begleiten und Unterstützen von Lebensvorgängen, denn jede Geschichte ermöglicht es den Lesern, sich von der ganzen Power und Dynamik des wirklichen Lebens faszinieren zu lassen.

So wird es möglich, 365 Tage pro Jahr in der Tür des Heiligtums zu stehen, die Gesichter der Pilger anzuschauen und in ihnen Gott anzutreffen … ohne müde zu werden, ohne Langeweile.

Der Kommunikationsphilosophie Pater Kentenichs verpflichtet

Der missionarische Ansatz ist derselbe geblieben. Schoenstatt.org sucht das Leben Schönstatts schnell und authentisch zu vermitteln auf internationalem Niveau - „Sitz und Stimme für das Leben - Sitz und Stimme für die Internationalität - Sitz und Stimme für das Authentische“.

Der Kommunikationsphilosophie Pater Kentenichs verpflichtet, möchte schoenstatt.org selbstlos dem Leben Schönstatts dienen, und dabei vor allem helfen, Lebensströmungen zu entdecken und aufzuzeigen, wo immer sie aufbrechen. Leitbild ist dabei die Zeitschrift MTA, eine im März 1916 von Pater Kentenich gegründete Publikation zur gegenseitigen Inspiration der Sodalen (Kongreganten, Mitgliedern der Kongregation) , als Ermutigung, ihren Idealen und ihrer Mission treu zu bleiben, auch in der schwierigen Situation fern vom Heiligtum und ihren Lieben.

Galápagos

Schönstatt-Kommunikatoren sind „Fans“ des Lebens und der Lebensvorgänge, die sie mit großer Aufmerksamkeit, Respekt und Faszination wahrnehmen. Dazu müssen sie lernen zu hören, ehe sie über ihre eigenen Erfahrungen sprechen, mit persönlichem Interesse, offen für die Überraschungen des Lebens, mit der Fähigkeit zu beobachten statt zu analysieren, zu urteilen oder zu werten. Sie geben dem Leben und Lebensvorgängen Vorrang, denn „Leben verstehen“ und „Leben wecken“ haben Bündnischarakter.

Schönstatt-Kommunikatoren weihen der Gottesmutter ihre Augen, ihre Ohren, ihren Mund und ihr Herz, ehe sie zu einer Veranstaltung gehen. Sie suchen nach Geschichten, Geschichten von Erfahrungen, die Menschen mit Gott machen, mit der Gottesmutter, dem Heiligtum, Pater Kentenich, …, Geschichten von Kämpfen, Siegen, Stürzen und Umkehr zum Weg der Heiligkeit, Geschichten vom Leben an der Hand Marias, voller Abenteuer, Freude und Wunder - mit einem Wort: Bündnisgeschichten!

Alemania

Im Jahr 1917 erzählte P. Kentenich, er habe 15.000 Briefe von jungen Menschen gesammelt, die ihm geschrieben hatten, und er verwendete diese Geschichten in der Zeitschrift MTA und in seinen Gesprächen. P. Kentenich machte Notizen am Rand dieser Briefe „für die MTA verwenden“.

Sein ganzes Leben lang zitierte er in Gesprächen aus diesen Briefen und  betonte vor allem, wie wichtig es sei,    die Lebensbeschreibungen von Schönstättern zu veröffentlichen  - Bündnis-Geschichte pur.

Tucumán, Argentina

Allein während des ersten Weltkrieges hat er neun Biographien von gefallenen Sodalen (Kongreganten) veröffentlicht, sowie die autobiographischen Notizen Josef Englings. Er wurde zur Schaffung einer Kultur des Geschichtenerzählens inspiriert: Die Geschichte der Gründung Schönstatts oder auch der des Mariengartens.

Sr. M. Petra berichtete, dass P. Kentenich in Milwaukee den Familien an Weihnachten immer die Geschichte der Geburt des Mariengartens erzählte. Oft begannen bei diesen Gelegenheiten Einzelne und Gemeinschaften spontan, ihre Lebensgeschichten zu erzählen, die ihrer Kurse …

Es ist ein Kommunikationsstil, der aus dem Leben und Dialog Einzelner entstanden ist und der Leben und Dialog Vieler zu entfachen sucht. Sein Ziel ist: Wachstum im Glauben und in der Schönstattidentität, Schönstatt weiterzugeben und zu verbreiten, zu inspirieren und zu motivieren vor allem durch Beispiele und Erfahrungen, die internationale Familie durch gegenseitige Kommunikation und Inspiration zu einen, Erfahrungen zu „übersetzen“ im Sinne eines Rückstroms oder Kreislaufs, der die Barrieren von Sprache, Mentalität, Kultur, Bildung, sozialen Schichten, Gliederungen etc. durchbricht, ohne eine gleichförmige und gesichtslose Masse entstehen zu lassen; es geht vielmehr um die Schaffung einer Bündniskultur.

Leben entzündet sich am Leben

Pater Kentenich erklärte 1966, weil das Liebesbündnis vom 18. Oktober ein Lebensvorgang sei, müsse alles, was in Schönstatt entsteht, einen Lebensstrom hervorrufen und davon inspiriert sein.

Schoenstatt.org greift diese Mission auf und steht unter dem Motto: Leben entzündet sich am Leben.

Zu jeder Person gehört eine wunderbare Geschichte, die Gott schreibt. Die Mission von schoenstatt.org ist es, diese Geschichten zu finden, im Wissen und im Glauben, dass Gott heute sprechen will durch Menschen und durch ein lebendiges Schönstatt.

Burundi

International

In diesem Kontext meint “international“ nicht nur die Weitergabe von Nachrichten aus verschiedenen Ländern.

Es bedeutet auch, eine internationale und universale Haltung zu leben und weiterzugeben. Es ist unmöglich, Schönstatt wirklich zu verstehen, ohne seinen internationalen Charakter in Betracht zu ziehen, der mit seiner Spiritualität und seinem Gedankengut Hand in Hand geht.

Die Webseite www.schoenstatt.org als Gabe und Aufgabe ist ausdrücklich der Internationalität Schönstatts gewidmet im internationalen, interkulturellen und universalen Geist Pater Kentenichs.

Eine Seite, die von der Liebe ihrer Besucher lebt

Eine deutsche Zeitung veröffentlichte einen Artikel über das Schönstatt-Heiligtum und was es von anderen Marienheiligtümern unterscheidet: „Das Heiligtum lebt von der Liebe seiner Besucher.“

Roma, Italia

Das kann man entsprechend von der Zeitschrift MTA sagen: Sie lebte von der Liebe ihrer Leser. Ihre Leser unterstützten und ermöglichten durch ihr Interesse ihr Wachstum, sie ließen sich inspirieren, ließen sich verbinden mit dem Heiligtum, mit der Gottesmutter, mit Pater Kentenich, mit den anderen Sodalen (Kongreganten) durch die Artikel, die sie lasen, diskutierten, und kommentierten. Sie lebte von der Liebe ihrer Leser, die ihre besten Erfahrungen mit dem Liebesbündnis schickten für die Veröffentlichung.

Mit unserer Seite ist es genauso. Sie lebt von der Liebe ihrer Besucher,

  • die jeden Monat 60.000 Besuche machen aus 160 Ländern
  • die monatlich 500 Artikel beisteuern
  • die für die Seite beten und für alle, die regelmäßig zu der Seite beitragen
    • mit Übersetzungen (30 bis 40 Übersetzer, von denen manche schon 1000 Übersetzungen erstellt haben)
    • mit der Redaktion von Artikeln und Texten
    • mit ihrem Freiwilligeneinsatz im Internationalen Kommunikationszentrum
    • indem sie die Seite planen und designen
    • indem sie den Newsletter in fünf Sprachen zusammenstellen
    • durch Beisteuern von Artikeln, Übersetzungen, Fotos und Videos
    • durch Spenden, um die Seite zu finanzieren (wir brauchen im Jahr gut 3000 €)

 

Danke, dass Sie ein Teil von schoenstatt.org sind! Danke für Ihre Verbundenheit mit schoenstatt.org, die diese Seite zu einem „exzellenten Beispiel der Bündniskultur“ (P. Alexandre Awi, Brasilien) macht.

Die Fenster öffnen

Tuparenda, Paraguay

Am 10. Geburtstag dieser Internetseite schrieb P. Antonio Cosp, Leiter der Schönstattbewegung in Paraguay und Initiatior des Workshops über P. Kentenichs Kommunikationsphilosophie: „Der Beitrag von schoenstatt.org ist - wie während der Zeit Papst Johannes des XXIII. - die Fenster zu öffnen, um die Luft dieser Zeit hereinzulassen, die „vox temporis“ (Zeitenstimme), damit Schönstatt umsetzen kann, was Pater Kentenich immer vorhatte: die „vox dei“ (Stimme Gottes) zu deuten. Das Ringen um die internationale Webseite ist das Ringen um das umfassendere Leben von Schönstatt.

Sandra Lezcano/Sr. M. Kornelia Fischer

Übersetzung: Gerti Lehnen, Deutschland

Decálogo de la Filosofía Kentenijiana de Comunicación (spanisch)(pdf)


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