Leben bewegt: Nachrichten, Erfahrungen, Begegnungen, Zeugnisse

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Tipp der Redaktion: Neue Nachrichtenkategorie - Schritte zum Jubiläum 2014
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Agathe Hug/fma. Stellen Sie sich vor: Sie bekommen ein MTA-Bild übergeben und sollen dieses in ein Land Ihrer Wahl bringen – möglichst in ein Land, in dem es Schönstatt noch nicht gibt. Das wäre eine Herausforderung besonderer Art, denn die Länder, die noch übrig sind auf der Landkarte des Liebesbündnisses, sind Länder, in denen schon die Katholiken in der absoluten Minderheit sind. Allerdings kann man immer wieder erfahren, dass auch über die katholischen Grenzen hinaus das MTA-Bild eine besondere Anziehungskraft besitzt. Es sind die Augen der Gottesmutter, die faszinieren. Egal in welchem Winkel man sich vor diesem Bild befindet – die Gottesmutter schaut einen immer an. Sie ist nahe und es ist möglich, sich mit ihr direkt zu unterhalten. Es gibt nur wenige andere Marienbilder auf dieser Welt, die diese Dynamik und Lebendigkeit in sich haben, die einen Dialog ermöglicht.
DEUTSCHLAND, fma. „Dass die hier so viele Ideen haben, dass sie die Ideen umsetzen und die Leute haben, die das wirklich machen“ – das, so einer der vielen Besucher des Festes in Schönstatt auf`m Berg, Memhölz, macht die Faszination dieses Ortes auf, der seit dem vergangenen Sonntag um eine Attraktion reicher ist: Pater Kentenich zum Anfassen. Zum Greifen nah. „Unsere Hand in deiner Hand“. Und ihn umgibt – an diesem Tag sichtbar und 365 Tage des Jahres, das reale Leben, das aus der Kraft seines Charismas und der persönlichen Verbundenheit mit ihm gewachsen ist, gewachsen in konkreten Menschen, die mit ihm von hier aus die Welt gestalten möchten und als Zeichen dafür mit ihrem Namen im Fundament der Pater-Kentenich-Statue stehen wollten; gewachsen in einer Fülle von apostolischen Initiativen und Projekten, die mit einem deutenden Wort und einer überraschenden Geste – dem Ausrollen eines Displays –präsent wurden.
DEUTSCHLAND, Wolfgang Fella. Mehrere Wochen war das Kapellchen auf der Würzburger Marienhöhe wegen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten geschlossen. Jetzt ist es für die Öffentlichkeit wieder zugängig. Die Arbeiten innen und außen gehen aber weiter, sodass alles zum Jubiläumsfest am 17. Juni 2012 fertig ist.
María Elena Vilches/org. Am 5. Mai - dem ersten Samstag im Marienmonat - wurde im Urheiligtum die heilige Messe auf dem Weg nach 2014 im Bündnis mit Südkorea gefeiert. Im Augenblick gibt es keinen direkten Kontakt mit diesem Land, doch es ist sicher: die Gottesmutter von Schönstatt ist dort und wirkt. Über Santa Maria, Brasilien, weiß man, dass die Pilgernde Gottesmutter dort ist. Und vor Jahren war es der eng mit Schönstatt verbundene Prälat Wilhelm Wissing, der auf seinen Reisen nach Südkorea Hunderte von MTA-Bildern im Gepäck hatte und sie dort verteilte; und auf der deutschen wie englischen Fassung von schoenstatt.org sind auch immer wieder Besucher aus Südkorea.
PORTUGAL, Maria de Lurdes Paredes. Manchmal fühlen wir uns "gefangen", ohne die Freiheit, die jeder sich aus tiefem Herzen wünscht. In einem Gefängnis eine Strafe verbüßen zu müssen, denke ich, ist eine der härtesten Realitäten, die es gibt. Lange schon hatte ich die Anregung, das Apostolat auszuüben, von dem ich hier erzählen möchte. Der Impuls dazu kam mir bei der Übersetzung einer Reflexion über das Zeugnis, das P. Kentenich in Dachau gegeben hat. Der Ort, den er wählte, um sein Leben freiwillig für seine Freunde hinzugeben, und zwar immer mit einem unerschütterlichen Glauben an die Göttliche Vorsehung und den Schutz und die Fürsorge der Gottesmutter, damit alle Glieder seiner Familie die wahre innere Freiheit erlangen können.
María Paz Leiva und Miguel Ángel Rubio. Vom 11. bis 13. Mai tagte in Schönstatt das Europäische Familien-Forum, das seit dem Jahr 2004 regelmäßig einmal im Jahr zusammenkommt.
SÜDAFRIKA, Sarah-Leah Pimentel. Im Jahr der Vaterströmung in der Vorbereitung auf 2014 haben sich die berufstätigen Frauen in Johannesburg zu einer Wallfahrt zum ersten Heiligtum Afrikas entschlossen. Beruf und persönliche Verpflichtungen ließen eine gemeinsame Pilgerfahrt der gesamten Gruppe nicht zu. Aber jede einzelne wird in diesem Jahr pilgern, wann es ihr Zeitplan erlaubt. Vier Mitglieder der berufstätigen Frauen nutzten ein langes Wochenende und zwei staatliche Feiertage für die zwölfstündige Busfahrt nach Cathcart, Provinz Ostkap. Sie ließen den Betrieb der verkehrsreichsten Stadt Südafrikas hinter sich und fanden sich in der Stille einer kleinen Landgemeinde, eine Stunde außerhalb der nächsten Stadt.
P. Andrew Pastore. Am Vorabend des 18. Mai ist die neueste Ausgabe des Newsletter "2014 entgegen" erschienen.
DEUTSCHLAND, fma. „Viel Unmögliches ist möglich geworden, weil viele Hand angelegt haben“, steht im Vorwort zum Programmheft für das Fest am 20. Mai in Schönstatt auf`m Berg, Memhölz, wo Mitarbeiter und Festgäste in dieser Stunde die zweite Halbzeit im Endspiel der Champions League verfolgen. Unmögliches ist möglich geworden – ein Fest inmitten einer Baustelle, ein Felsen, der einfach weggeräumt und dessen Steine Fundament für neue Wege wurden (diejenigen zumindest, die nicht in Hausheiligtümern gelandet sind als Erinnerung daran, dass Glaube tatsächlich Berge versetzt), ein fast mediterran anmutender Platz auf dem Weg zum Heiligtum (da, wo der Felsen stand), auf dem morgen, am 20. Mai, dem Tag der Heimkehr Pater Kentenichs aus Dachau, die Pater-Kentenich-Statue aufgestellt wird. Pater Kentenich zum Anfassen, weil, so die Botschaft von Dr. Rainer Birkenmaier, Pfr. Leonhard Erhard und Sr. M. Carol Winkler in diesen Tagen, weil sein Wort, und seine Schriften, weil Ideen und Gedanken allein nicht ausreichen, um Kraft zu wecken. Weil Kraft entsteht aus der Begegnung mit der Person, mit der berührbaren, (be-)greifbaren Person.
DEUTSCHLAND, fma. Wenn am 20. Mai die Statue Pater Kentenichs in Memhölz aufgestellt wird, werden nacheinander 12 Roll-up-Displays entrollt, die konkretes Leben und Projekte, die aus der Verbindung mit Pater Kentenich gewachsen sind, zeigen. Das erste Display, das druckfertig geliefert wurde, war das der Josef-Kentenich-Schule in Kempten-Leubas. Ein Akt des Vertrauens unter dem Risiko der Blamage. Für die Gottesmutter. Denn ihr, Pater Kentenich und Mario Hiriart haben die Verantwortlichen das Wunder überlassen, dass bis zum 31. Mai die Überbrückungsfinanzierung durch notwendige Kredite dank notwendiger Sicherheiten über Spenden und Darlehen gelingt. Damit Unmögliches möglich wird. Noch 14 Tage für ein Wunder. Und es ist in IHRER Hand.
